StockBrowser
Börsenlexikon
von A wie Abfindung bis Z wie zyklische Aktie.
StockBrowser will nicht das x-te Börsenlexikon im Internet veröffentlichen und erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei der Systembeschreibung zum StockBrowser fanden wir aber, dass ein Börsenlexikon eine gute Möglichkeit ist, allgemein übliche Begriffe aus der Welt der Börse in Bezug zu StockBrowser zu beschreiben.
Stichworte:
- Abfindung
Nicht nur Arbeitnehmer erhalten eine Abfindung, wenn Sie das Unternehmen mehr oder weniger freiwillig verlassen. Auch an der Börse kennt man den Begriff der Abfindung. Bei Übernahme einer Aktiengesellschaft (AG) durch ein anderes Unternehmen steht den Aktionären der übernommenen Aktiengesellschaft eine Abfindung zu. Die Höhe der Abfindung wird in dem Übernahmeangebot ausgehandelt.
Allerdings wird seit einigen Jahren für die Abfindung bei Übernahme nicht mehr immer nur Geld an die Aktionäre gezahlt. Zumindest ein Teil der Abfindung kann durch Aktientausch finanziert werden. Damit schohnt das übernehmende Unternehmen seine finanziellen Reserven und die Aktionäre der übernommenen Gesellschaft können im Fall stiegender Aktienkurse ihre Abfindung noch einmal kräftig aufstocken.
Aber um auf die zuerst beschriebene Bedeutung der Abfindung zurückzukommen. Auch wenn man mit seinem Aufhebungsvertag erst einmal andere Sorgen hat, für die langfristige Altersvorsorge ist eine Abfindung eventuell die Chance, sich mit Aktien eine Rücklage für die Zukunft aufzubauen.
- Abgeltungssteuer
Die Abgeltungssteuer tritt ab 1. Januar 2009 in Deutschland anstatt der jetzt gültigen zwölfmonatigen Spekulationsfrist in Kraft.
Durch die Abgeltungssteuer werden alle Kapitalerträge, Kursgewinne, Zinserträge und Dividenden einheitlich mit 25% besteuert.
Die Steuer wird direkt von der Bank einbehalten und an das Finanzamt des Kontoinhabers überwiesen, sobald der Sparerpauschbetrag von 801 Euro bzw. 1.602 Euro bei Verheirateten überschritten wird.
Die Abgeltungssteuer ist unabhängig vom übrigen Steuersatz des Steuerpflichtigen. Wenn Ihr Steuersatz unter 25% liegen sollte, müssen Sie also mit einer Erhöhung ihrer Besteuerung aus
Aktiengewinnen rechnen. Falls Ihr Steuersatz über 25% liegt, werden Ihre Aktiengewinne, Dividenden und alle Kapitalerträge ab 2008 günstiger besteuert als Ihr übriges Einkommen.
Egal, ob Sie Ihre Aktiengewinne in wenigen Tagen realisieren oder Sie bis jetzt durch die einjährige Haltepflicht von der Spekulationssteuer befreit waren, die Abgeltungssteuer wird ab 2009 keine
Ausnahme durch eine Haltepflicht für eine Steuerbefreiung kennen.
Zur Abgeltungssteuer dazu kommen selbstverständlich noch der Solidaritätszuschlag und Ihre Kirchensteuer. Die Abgeltungssteuer wird direkt abgeführt.
Das Halbeinkünfteverfahren wird ab 2009 nicht bei der Abgeltungssteuer angewendet.
So bedauerlich vor allem die Abschaffung der Spekulationsfrist für alle Anleger ist, die bisher Ihre Aktiengewinne erst nach Jahresfrist realisiert haben, für die Aktienanalyse durch StockBrowser bietet sich die Chance,
mit der Anwendung der Abgeltungssteuer den Fokus der Anleger auch auf kurzfristige Aktien-Engagements zu legen, da es keinen Sinn mehr macht, eine Aktie bei fallendem Aktienkurs nicht zu verkaufen, weil der kalkulierte Kursverlust geringer ist
als die erwartete Spekulationssteuer. Beispiel: Kursrückgang 10%, Steuersatz 30% bis 50%, jetzt als Kompromiss durch die Abgeltungssteuer einheitlich 25%, egal wie lang die Aktie im Depot war, egal, wie hoch Ihr persönlicher Steuersatz liegt.
Vom Inkrafttreten der Abgeltungssteuer werden lediglich die Wertpapiere nicht betroffen sein, die noch vor dem 1. Januar 2009 gekauft wurden und entsprechend der bis zum 31.12.2008 gültigen Spekulationssteuer länger als
12 Monate ab Kauftag auch nicht verkauft werden.
Am besten, Sie lassen sich von Ihrem Steuerberater schon jetzt über alle Auswirkungen der Abgeltungssteuer auf Ihre Finanzgeschäfte beraten.
- Aktie:
Anteil am Eigentum an einer Aktiengesellschaft. Durch Besitz an Aktien wird der Eigentümer gleichzeitig Miteigentümer an dem Unternehmen, dessen Aktien er besitzt.
Aktien werden u. a. unterschieden in Stammaktien und Vorzugsaktien.
Die Stammaktie garantiert allen Mitinhabern einer Aktiengesellschaft die gleichen Rechte wie: Stimmrecht in der Hauptversammlung, Anspruch auf Dividende (bei Gewinn). In Deutschland ist die Stammaktie die Hauptform. Einige Aktiengesellschaften geben außerdem Vorzugsaktien mit erweiterten Vorrechten gegenüber den Besitzern von Stammaktien aus.
Um als Privatanleger Geld verdienen zu können mit Aktien, ist neben dem Startkapital vor allem Risikobereitschaft, Geduld/Zeit und Selbstvertrauen in die eigenen Entscheidungen gefragt.
Aufgabe von StockBrowser ist es, steigende Aktienkurse zu finden und gerade in den Punkten Risiko und Zeit, Privatanleger zu unterstützen.
- Aktienanalyse:
Die Aktienanalyse unterteilt sich in die beiden Bereiche Fundamentalanalyse und technische Analyse.
Die Fundamentalanalyse bewertet die Aktiengesellschaft durch betriebswirt-
schaftliche Kennzahlen.
Die technische Analyse interpretiert historische Aktienkurse. Nach Aussagen technischer Analysten erhebt die technische Analyse aber keinen wissenschaftlichen Anspruch, sondern leitet Aktienprognosen insbesondere durch Chartanalyse aus Selbsterfahrung der Aktienanalysten ab.
StockBrowser erstellt keine Aktienprognosen durch Chartanalyse, sondern untersucht mit statistischen Methoden der Mathematik historische Aktienkurse, Aktienprognosen werden nicht ausgesprochen! Trotzdem erhebt die statistische Bewertung genau wie die technische Wertpapieranalyse ihren Anspruch auf Richtigkeit mit dem Verweis auf Überprüfung der Aussagen über historische Aktienkurse. Künftige Aktienkurse, die auch wirklich zutreffen, lassen sich nicht berechnen.
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- Aktienfond:
Aktien-Investition unter einem gemeinsamen Merkmal z. B. Märkten, Branchen oder Rohstoffen. Um mit einem Aktienfond Geld verdienen zu können, ist für den Privatanleger neben dem Startkapital ebenfalls Risikobereitschaft notwendig. Der Zeitfaktor spielt hingegen eine geringere Rolle, da die Anlageentscheidungen dem jeweiligen Fondmanager überlassen wird. Die Musterdepots im StockBrowser verstehen sich nicht als Aktienfond!
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- Aktienprognose:
Beim Thema Aktienprognose wird es leider schnell still, wenn man im Internet Suchbegriffe eingibt wie:
- "Aktienprognose Firma XYZ"
- "künftige Kursentwicklung"
- "sichere Aktienprognose" oder auch
- "geheime Aktienempfehlungen"
Bei der Auswertung der Suchanfragen haben wir auch erkannt, das diese Anfragen sehr allgemein gehalten sind, wodurch eine konkrete Antwort definitiv schwierig wird. StockBrowser gibt keine Aktienprognose, bzw. ein konkretes Kurziel. Die Aktienanalyse im Stockbrowser untersucht historische Aktienkurse und unterstellt diesen, das jeder Aktienkurs eine fundamental begründete und eine spekulative Komponente besitzt. Wenn Sie nach einer Aktienprognose für einen bestimmten Aktienkurs fragen, dann kommen Sie um die Analyse der Fundamentaldaten dieser Aktiengesellschaft nicht herum.
Aber auch in Zukunft wird dieser Kurs eine spekulative Komponente besitzen. Diese spekulative Komponente bezieht sich auf reale betriebswirtschaftliche Erwartungen dieses Unternehmens UND auf den rein spekulativen Anteil der sich aus der Tatsache begründet, daß Aktien an der Börse frei gehandelt werden und der Preis nicht nur fundamental begründet werden kann, sondern sich zusätzlich aus dem nicht exakt vorhersagbaren zufälligen Verhältnis aus Angebot und Nachfrage zusammensetzt.
Nur der spekulative Anteil an einem Aktienkurs, der sich zumindest teilweise aus den Aktienbewegungen aller untersuchten Aktienkurse ableitet (weil jeder einzelne Aktienkurs diesen spekulativen Anteil mehr oder weniger ausgeprägt in sich trägt), ist dabei der Gegenstand der Aktienanalyse im Stockbrowser.
Die Überprüfung der statistischen Parameter, mit denen die Aktienanalyse im Stockbrowser den Kaufzeitpunkt, bzw. den Verkaufszeitpunkt bestimmt, hat bis jetzt jedes mal gezeigt, daß wir den statistisch vergleichbaren spekulativen Anteil am Aktienkurs aus der Vergangenheit auch auf die künftige Aktienbewegung anwenden können.
Die Aktienprognose bei StockBrowser kann man also auf die Aussage reduzieren: "aus statistischer Sicht wird sich an dem spekulativen Anteil für die Aktienprognose nichts ändern".
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- Aktienrückkauf:
Mit dem Aktienrückkauf kauft die Aktiengesellschaft ihre eigenen Aktien zurück. Da der Aktienrückkauf meldepflichtig ist, steigt der Aktienkurs am Markt in der Regel, weil ja allgemein bekannt ist, dass das rückkaufende Unternehmen seine Aktien unbedingt kaufen möchte. Gründe für ein sogenanntes Aktienrückkaufprogramm können zum Beispiel darin liegen, im Falle einer Übernahme den Aktionären einen Teil der
Abfindung in Form von Aktien und nicht in bar anzubieten.
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- Aktiensplit:
Vereinfacht oft auch nur Split. Teilung des letzten Schlusskurses einer Aktie in einem oft ganzzahligen Teilungsverhältnis - z.B. 1:2 oder 1:3. Die Anzahl aller Aktien dieser Aktien-Gesellschaft vervielfacht sich dementsprechend. StockBrowser aktualisiert
alle historischen Aktienkurse, die von einem Aktiensplit betroffen sind rückwirkend.
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- Aktientausch:
Die Übernahmen einer Aktiengesellschaft erfolgt in der Regel nicht mit einer Barzahlung, sondern über einen Aktientausch. Das Unternehmen, das einer Aktiengesellschaft ein Übernahmeangebot unterbreitet, bietet den Aktionären der zu übernehmenden Gesellschaft ein Austauschverhältnis für ihre Aktien an. Das Austauschverhältnis besagt, wie viele Aktien der kaufenden Gesellschaft dem Eigentümer einer Aktie des zu kaufenden Unternehmens zustehen. Siehe auch
Abfindung.
Mit dem Aktientausch bzw. der Abfindung ist in der Regel ein Anstieg des Aktienkurses des Unternehmens das übernommen werden soll und des bietenden Unternehmens verbunden. Sind mehere Unternehmen an der Übernahme der selben Aktiengesellschaft gleichzeitig interessiert kann es dabei zu einer sogenannten regelrechten Bieterschlacht kommen.
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- Anlagehorizont:
Der Anlagehorizont beschreibt den Zeitraum, in dem ein Aktionär eine Aktie in seinem Besitz hält. Im Allgemeinen wird sich ein Investor in einem kurz-, mittel- oder langfristigen Anlagehorizont mit seiner Investition bewegen. Eine Kapitalanlage besitzt in der Regel einen langfristigen Anlagehorizont von mehreren Jahren, eine Geldanlage kann gerade seit dem online-Aktienhandel im Internet auch nur wenige Stunden betragen.
Siehe
Intra-Day-Handel), was mit Sicherheit als sehr kurzfristiger Anlagehorizont gewertet werden darf.
Die alte Börsenweisheit "Hin und her macht Taschen leer" gilt offensichtlich im Internet nicht. Der mittelfristige Anlagehorizont beschreibt den Zeitraum von wenigen Wochen bis zu einem Jahr. Spätestens ab 2009 mit Einführung der
Abgeltungssteuer wird sich das Anlegerverhalten wahrscheinlich noch weiter in Richtung kurzfristiger und mittelfristiger Anlagehorizont verschieben, weil die Besteuerung der Aktiengewinne dann nicht mehr durch die Einhaltung Spekulationsfrist geschützt ist.
StockBrowser versucht, sich schnell von Verlusten zu trennen und hat in diesem Sinn für Verlustbringer an der Börse auch nur einen kurzfristigen Anlagehorizont. Gewinnbringende Aktien werden über Wochen und Monate gehalten, also mittelfrisiger Anlagehorizont.
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- BaFin:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-
aufsicht, Dienstsitz ist Bonn.
Aufgabe: Zulassung und Überwachung einzelner Institute, Schließung von Finanzinstitutionen bei Verstoß gegen das Wertpapierhandelsgesetz.
Erlaß allgemeiner Anordnungen und Regeln für die Durchführung von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen zur Begrenzung von Risiken. Darüber hinaus hat die BaFin auch die Aufgabe, Missständen im Kredit- und Finanzdienstleistungswesen entgegenzuwirken, welche die Sicherheit der den Instituten anvertrauten Vermögenswerte gefährden oder die ordnungsmäßige Durchführung von Bankgeschäften und/oder Finanzdienstleistungen behindern kann.
Quelle: Bafin - Aufgaben
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- Baisse:
Die Mehrzahl aller Aktien einer Börse befinden sich in einem Abwärts-Trend. Um auch bei fallen Aktienmärkten an der Börse Geld verdienen zu können, bieten sich Leerverkäufe und Zertifikate/Optionen auf fallende Kurse (Short) an. StockBrowser arbeitet zur Zeit noch an der statistischen Auswertung von Leerverkäufen und Zertifikaten.
Die drei Phasen einer Baisse
- Distribution Period
- vorausschauende Investoren erkennen die außergewöhnliche Höhe der Unternehmensgewinne und verkaufen
- hohe Umsätze
- Öffentlichkeit sehr aktiv, indes zunehmende Enttäuschung wegen ausbleibender Gewinne
- Panic Phase
- am Markt treten immer weniger Käufer auf
- der Wunsch nach schnellem Verkauf der Titel verstärkt sich
- vielfach folgt eine kurzzeitige Seitwärtsbewegung oder Erholung (Sekundärtrend)
- Dritte Phase
- Unternehmensnachrichten verschlechtern sich
- Kursverfall schwächt sich im Zeitablauf ab
- "cats and dogs" fallen wesentlich stärker als Standardwerte, da letztere tendenziell auch in der Baisse erst später verkauft werden
Quelle: Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg, "Technische Aktienanalyse",
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Eine Baisse in Phase eins zu erkennen, ist definitiv eine der schwierigsten Herausforderungen beim Aktienkauf, da es oft keinen klaren Übergang von einer Hausse zu einer Baisse gibt. Der deutlichste Anhaltspunkt bei StockBrowser ergibt sich aus dem Vergleich der Musterdepots.
In einer Hausse liegt der prozentuale Gewinn im Musterdepot maxTrade weit über dem prozentualen Gewinn im Musterdepot maxResult. In Phase eins der Baisse wird diese hohe Performance im Musterdepot maxTrade nicht mehr erreicht werden. Musterdepot maxResult steht in Phase eins der Baisse mit dem prozentualen Gewinn auf einmal über dem Mutserdepot maxTrade.
Die Performance der Aktien in der Tabelle Top20 geht stetig zurück und pegelt sich auf einen Wert zwischen 100% und 120% ein ( 100% bedeutet, der Aktienkurs ist auf demselben Wert, wie vor 100 Tagen)
Beide Musterdepots können auch für einige Tage leer sein, weil bereits alle Aktienpositionen verkauft wurden und StockBrowser keine neuen Kaufsignale erhält.
In Phase zwei der Baisse sind die Musterdepots mitunter über Wochen bis hin zu einigen Monaten geschlossen. In Phase 3 gibt es immer wieder Aktien, die sich antizyklisch verhalten. Hier beweist sich sehr gut, dass ein emotionsloses Handelssystem für Aktien immer wieder entsprechend seiner Vorgaben diese Aktien findet und anzeigt. Für Privatanleger ist es trotzdem jedesmal eine Mutprobe, bei einer Marktlage, die über Wochen nur fallende Aktienkurse kennt, diese Trades genauso emotionslos nachzuvollziehen wie das Handelssystem es errechnet.
Gegenteil von Baisse ist Hausse.
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- Bär:
Der Bär hat leider an der Börse ein sehr schlechtes Image. Er ist der absolute Looser, Versager und was einem sonst noch so einfällt, wenn die frisch erworbenen Aktien tiefrot das ganze Depot in den Keller drücken. Aber zum Glück ist bis jetzt irgendwann immer mal wieder ein
Bulle aufgetaucht.
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- Bestens:
unlimitierte Wertpapierverkaufsorder
Vorteil: muß unverzüglich ausgeführt werden.
Nachteil: Bestens bedeutet insbesondere bei Aktien mit geringem Handelsvolumen eigentlich billigst und kann bei mehreren praktisch gleichzeitigen Aufträgen Kurseinbrüche auslösen!
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- Billigst:
unlimitierte Wertpapierkaufsorder
Vorteil: muß unverzüglich ausgeführt werden.
Nachteil: Billigst bedeutet insbesondere bei Aktien mit geringem Handelsvolumen teuerst und kann bei mehreren praktisch gleichzeitigen Aufträgen zu starken Kursanstiegen führen!
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Blue Chips:
Aktien großer Unternehmen mit entsprechendem Handelsvolumen.
siehe auch: zyklische Aktie.
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Börse:
Die Börse ist ein organisierter Marktplatz für Wertpapiere wie Aktien, Optionsscheine und Zertifikate, Devisen, aber auch Waren.
Der Ursprung der Börse geht auf den Handel mit Tulpen im Mittelalter in den Niederlanden zurück. Der Handel an der Börse wird von Börsenmaklern im Auftrag ihrer Kunden betrieben.
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Der Börsenmakler hat die Aufgabe, zwischen Verkäufern und Käufern an der Börse zu jedem Zeitpunkt durch die aktuelle Preisfeststellung
den größtmöglichen Handel zu ermöglichen. Dafür zahlen Käufer und Verkäufer dem Börsenmakler Provision.
Im StockBrowser-Musterdepot wird diese Provision inklusive aller anfallenden Gebühren pauschal mit 25 € bei einem Kaufbetrag von 2000 €
bzw. 37 € bei einem Kaufbetrag von 4000 € pauschal nach dem Verkauf der Aktie berücksichtigt.
Mit den Möglichkeiten, über das Internet Aktien online handeln zu können hat der Internet-Handel über XETRA als computergestütztes Handelssystem der Deutschen Börse AG die Aufgaben des Börsenmaklers zunehmend übernommen. Über die ordnungsgemäße Durchführung wacht die Börsenaufsicht (in Deutschland BaFin).
Börsenplätze in Deutschland: Frankfurt (Parkett u. XETRA), Düsseldorf, Berlin, Bremen, Stuttgart (Derivate)
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- Börsencrash:
starker Kursrückgang innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden, der sich auf die Mehrzahl der Marktteilnehmer wie eine Kettenreaktion auswirkt und auch Auswirkungen auf andere Bereiche am internationalen Finanz-Markt hat. Ab einem Rückgang um 20% des gesamten Marktes spricht man allgemein von einem Börsencrash. Den Anlegern ist bewusst, daß in diesem Moment das akute Risiko besteht, durch einen absoluten Käufermangel die Aktien nicht rechtzeitig in das dann sicherere Geld umwandeln zu können und dem Kursverfall der Aktie praktisch tatenlos zusehen zu müssen.
StockBrowser hat eine Reihe von Verhaltensmerkmalen entwickelt, um sich bei Anzeichen eines drohenden Börsencrashs von seinen Aktien rechtzeitig zu trennen. Es kann aber keine Garantie abgegeben werden, daß nicht beim nächsten Mal alles ganz anders kommt...
Bei Aktien liegen Risiko und Chance eben nah zusammen.
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- Bulle:
Tja der Bulle hat's echt drauf! Alle lieben ihn, wenn er über's Parkett tobt. Das Problem ist nur, er ist oft ziemlich schnell. Und wer zu spät kommt...landet irgendwann wieder in der
Bär-Ecke.
- Bottom Fishing:
Gezielte Suche nach Aktie, die über einen hinreichend langen Zeitraum Tiefststände aufweisen. Allerdings besteht auch die Gefahr, daß diese Aktien sich nie erholen werden. Dann werden Sie dem sogenannten Penny-Stock zugeordnet. StockBrowser besitzt einen Bereich der Statistik, um nach diesen Aktien zu suchen.
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- Briefkurs:
Verkaufskurs für Aktien.
engl.: ASK
Gegenteil: Geldkurs.
Die Spanne zwischen Brief- und Geldkurs ist der Spread.
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- Candlesticks:
Candlesticks sind unter manchen technischen Aktienanlysten eine Religion. Sie zeigen sehr anschaulich den Kursverlauf mit all seinen Höhen und Tiefen.
Merke: weiße Kerze - Schlusskurs der Aktie liegt über dem Schlusskurs vom letzten Handelstag.
Merke: schwarze Kerze - Schlusskurs der Aktie liegt unter dem Schlusskurs vom letzten Handelstag.
Zudem ist der Eröffnungskurs und der Schlusskurs der Aktie durch einen Strich markiert. Außerdem liefert das Tagesmaximum und das Tagesminimum die Höhe der Kerze.
Soweit so gut, ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte.
Merke: es gibt über 400 benannte Formationen, die alle ihre eigene Bedeutung haben wollen - und das ist das Problem der Candlesticks.
Grafische Beispiele für Candlesticks finden Sie auf:
www.candlestickformationen.de
P.S. Erfunden haben sollen die Candlesticks die Japaner vor rund 500 Jahren, um den Reispreis zu verfolgen.
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- Chart:
grafische Form zur Darstellung der Aktienbewegung. Ein Linienchart bezieht sich auf den Kursverlauf der Aktie (X-Achse = Zeit und Y-Achse = Kurs).
Je nach betrachtetem Zeitraum wird dabei für den Aktienkurs oft ein Mittelwert zwischen wenigen Minuten und 200 Tagen gezeichnet. Mit einem Linienchart kann man außerdem die Differenzen in den Aktienbewegungen verschiedener Aktien-Positionen bzw. der Aktie zu einem Index (z.B. DAX) bzw. der Indizes untereinander ( DAX vs. T-DAX, M-DAX usw.) grafisch veranschaulichen.
StockBrowser hat für jede Aktienposition in den untersuchten Indizes DAX, T-DAX, M-DAX und S-DAX ein Chart als Java-Applet. Das Chart bezieht sich auf die Aktienbewegung dieser Position für die vergangenen 400 Tage. Über einen Slider können Sie aus diesem 400 Tage-Bereich ein 30 Tage-Fenster laufen lassen. Selbstverständlich wird der Kursverlauf dieser Aktie farblich so dargestellt, wie sich die Aktie im Musterdepot maxResult entwickelte. Für das Musterdepot maxTrade gibt es ein gesondertes Chart, falls die Aktie sich in diesem Depot befindet.
Andere Formen Chart-Darstellung wie Balken-Chart, Point & Figure-Chart oder Candle-Stick-Chart finden im StockBrowser keine Verwendung.
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- Chartanalyse:
Unter Chartanalyse wird allgemein die Interpretation von Charts (s.o.) verstanden. Für diese Interpretation gibt es zwar keine anerkannten wissenschaftlichen Veröffentlichungen, trotzdem haben einige Methoden ihre Verbreitung zur Beurteilung von Aktienbewegungen gefunden. (z. B. Primärtrend, Sekundärtrend, Tertiärtrend, sogenannte Widerstandslinien und Unterstützungslinien und typische Kursformationen wie Flaggen, Untertassen, Rechtecke und Wimpel. Aus der Sicht von StockBrowser besteht das Hauptproblem der Chartanalyse in der von den jeweiligen Verfechtern aufgestellten Behauptung,
aus der Zuordnung einer bestimmten Formation zu einer untersuchten Kursbewegung einer Aktie den Schluss zu ziehen, daraus eine Bestimmung der künftigen Kursentwicklung dieser Aktie ableiten zu dürfen.
Diese Interpretation der Chartanalyse haben wir bei StockBrowser in den ersten Monaten der Programmentwicklung gegen anerkannte mathematisch-statistischen Untersuchungen eingetauscht. Mit dieser Statistik halten wir uns an die Tatsachen der Aktienbewegungen, die bis jetzt real stattgefunden haben. Wir wissen zwar auch, das statistisch gesehen sich bestimmte Aktienbewegungen scheinbar wiederholen. In einem Chart sieht das alles auch sehr schön vergleichbar aus. Wenn es aber um konkrete Zahlen und vor allem zeitliche Zusammenhänge ging, merkten wir schnell, das die Chartanalyse für die Vorhersage aus den Daten der Vergangenheit einem späteren Vergleich mit den tatsächlich eingetretenen Aktienbewegungen nicht standhält.
Passend zum Thema:
"Nach der Wahrheit kommt die Halbwahrheit, dann die Lüge, dann die Chartanalyse und dann die Statistik."
Unbekannt
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- DAX®:
Wichtigster deutscher Aktienindex der Deutschen Börse AG, in dem die 30 deutschen Aktiengesellschaften aufgenommen sind, die sich im Auswahlverfahren durch Börsenumsatz und Marktkapitalisierung für den DAX auszeichnen. Mit dem Auswahlverfahren wird gleichzeitig eine Gewichtung der Bewertung jeder dieser 30 Aktiengesellschaften ausgearbeitet. Wenn man sein Geld nicht in einzelne Aktienwerte investieren möchte, bieten sich auch Zertifikate und Optionsscheine für Indizes wie den DAX an.
Neben der Risikominimierung durch die schon implizierte Streuung des Aktienrisikos hat dies auch den Vorteil, bei fallenden Indexständen mit den geeigeneten Zertifikaten und Optionsscheinen ebenfalls Geld verdienen zu können.
Neben dem DAX gibt es außerdem den T-DAX für die sogenannten neuen Technologien (Hervorgegangen aus dem Neuen Markt) sowie den M-DAX und S-DAX für mittlere und kleine Aktiengesellschaften. Das Auswahlverfahren führt die Deutsche Börse AG zweimal im Jahr durch. Bei Veränderungen in der Zusammensetzung der Indizes DAX, T-DAX, M-DAX und S-DAX kann es bei der Auswertung der Aktienbewegungen durch StockBrowser zu Veränderungen in der Performance des Anlageerfolges in den Musterdepots maxTrade und maxResult kommen, da sich die Performance ausschließlich an den Unternehmen orientiert, die zum Berechnungszeitpunkt in den jeweiligen Indizes auch gelistet sind.
Neben diesen Indizes, die reale Firmen beinhalten, führt die Deutsche Börse AG außerdem den V-DAX als Maß für die Volatilität der Aktienbewegungen und den C-DAX für die Performance des Aktienmarktes. StockBrowser vergleicht seinen Anlageerfolg mit dem C-DAX.
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- Depot:
Gem. § 3 des Depotgesetzes Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren Dritter durch Kreditinstitute. Als Verwahrungsarten gibt es die Sonderverwahrung gem. § 2 DepotG (Streifbandverwahrung) und die Sammelverwahrung. Für den Aktien Online-Handel gilt die sammelverwahrung.
Quelle: boerse.ard.de - Depot
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- Discounted Cash Flow (DCF):
Die Discounted-Cash-Flow-Methode ist eine zukunftsgerichtete Methode. DCF versucht, ein Unternehmen durch Erfassung und Diskontierung zukünftiger Cash-Flow-Ströme zu bewerten. Die DCF-Methode basiert auf der Berechnung des Free Cash Flows (FCF), aus dem Business Plan des untersuchten Unternehmens für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Liegt der DCF über dem aktuellen Zinsniveau, könnte eine Beteiligung/Übernahme des Unternehmens eine attraktive Kapitalanlage sein.
Die Discounted-Cash-Flow-Methode funktioniert nur unter der Annahme, dass das untersuchte Unternehmen in der Zukunft bestehen bleibt "Going-Concern-Prinzip" und dieses Unternehmen in seiner Kapitalstruktur über diesen Zeitraum konstant bleibt.
- Dividende:
"Die Dividende ist der auf eine Aktie entfallende Anteil an der Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft".
Quelle: faz.net - Börsenlexikon - Besser kann man es nicht schreiben!
Ergänzung: ob und wie viel Dividende die Aktiengesellschaft ihren Aktionären zahlt, legt die Hauptversammlung fest.
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- Dow-Theorie:
Die Dow-Theorie ist der erste systematische Versuch, das allgemeine Niveau des Aktienmarktes darzustellen und vorherzusagen. Zu diesem Zweck wurden der Dow-Jones-Rail Average, heute Dow-Jones Transportation Average, und der heute als Dow-Jones bekannte Dow-Jones Industrial Average entwickelt.
Grundaussagen der Dow-Theorie
Die Entwicklung der Indices wird in drei Trends untergliedert- Primärtrend
- wichtigster, langfristiger Trend
- Dauer > 1 Jahr
- Wertänderung > 20%
- Sekundärtrend
- mittelfristiger Trend
- Dauer: 3 Wochen bis 3 Mnte. (selten länger)
- Korrektur zum Primärtrend
- Tertiärtrend
- kurzfristiger Trend
- Dauer: bis 6 Tage
- eher unbedeutend, da leicht manipulierbar
Quelle: Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg, "Technische Aktienanalyse",
... zum Dokument
Entgegen allen Behauptungen mit Hilfe der technischen Analyse von Wertpapieren einen Trend voraussagen zu können, bleibt StockBrowser bei seiner Meinung, historische Aktienkurse sind kein Beweis, Beginn und Dauer eines Trends aus der Vergangenheit schematisch auf die Zukunft zu übertragen. An anderer Stelle in dem oben zitierten Dokument heißt es: "Ein Trend besteht solange, bis seine Umkehr definitiv signalisiert wurde."
Jeder noch so starke Aufwärtstrend kann morgen vorbei sein. StockBrowser vergleicht täglich die typische Volatilität der Aktienkurse. Hier gibt es durchaus brauchbare statistische Aussagen. Das wird aber nicht als Garantie für eine Fortsetzung des momentanen Trends verstanden.
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- EBITA:
EBITDA-Ratio Ist eine Kennzahl, die in den USA schon sehr lange verwendet wird, Abkürzung für: "Earnings Before Interest, Tax, Depriciation and Amortization".
EBITA bedeutet, die Bereinigung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um Faktoren wie Steuer, Abschreibungen, betriebsfremde Einnahmen, betriebsfremde Ausgaben
Ermittlung:
+ Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Earnings)
+ Nettozinszahlungen (Interest)
+ Steuern (Taxes)
+ Abschreibungen (Depreciation / Amortization)
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- Elliot-Wellen-Theorie:
Die Elliott-Wellen-Theorie geht auf den US-Amerikaner Ralph Nelson Elliott zurück, der sie nach 1920 (Börsenchrash und Schwarzer Freitag?) entwickelte.
- Aktienkurse verlaufen in einer sich wiederholenden Wellenform
- Ein kompletter Wellenzyklus besteht aus fünf Aufwärtswellen und drei Abwärtswellen (Korrekturwellen).
- Jede Welle lässt sich in Wellen eines kleineren Grades zerlegen, Wellen in Richtung des Trends in fünf Wellen, Korrekturwellen entgegen dem Trend in drei Wellen.
- Die Zeit hat keinen Einfluss auf das Wellenmuster. Es werden neun Wellengrade differenziert (Dauer 200 Jahre bis wenige Stunden).
- Die Fibonacci-Reihe und der Goldene Schnitt bilden die mathematische Grundlage der Elliot-Wellen-Theorie.
- Anhand bestimmter Wellenformationen lassen sich Aussagen über zukünftige Kurse treffen.
- Bei Versagern erreicht die 5. Welle nicht das Niveau der 3. Welle. Versager stellen ein Zeichen für die Schwäche des derzeitigen Trends dar.
- Statt der üblichen 5-3-5 Formation können Korrekturwellen u.a. auch 3-3-5 Formationen (Flachs) ausbilden. Flachs stellen ein Zeichen für die Stärke eines zukünftiger Aufwärtstrends dar.
- Richtige Kursprognosen setzen ein korrektes Abzählen der Wellen voraus.
- Je nach Zählweise lassen sich die Wellen unterschiedlich interpretieren. Die Kursprognosen differieren dementsprechend.
- Die Elliot-Wellen-Theorie ist zur Klassifizierung historischer Kurse gut geeignet, weniger aber zur Kursprognose.
- Die Anwendung der Elliot-Wellen-Theoire auf einzelne Aktien erweist sich als nicht erfolgreich.
- 5. Die Elliot-Wellen-Theorie bewährt sich in solchen Märkten am besten, die im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen.
Quelle: Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg, "Technische Aktienanalyse",
... zum Dokument
Leider kommt die Elliot-Wellen-Theorie in dieser Beschreibung der Universität Hamburg nicht besonders gut weg. Das Leben eines Anlegers wäre auch langweilig, wenn man die ganze Aktienanalyse - bitte schön kompliziert verpackt - auf die Fibonacci-Reihe reduzieren könnte.
Die ersten Elemente der Fibonacci-Reihe: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, ...
Wer sich mit der Elliot-Wellen-Theorie tiefer auseinandersetzen möchte wird bei Wikipedia fündig.
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- Einstiegskurs:
Der Einstiegskurs ist identisch mit dem Kaufkurs der Aktie abzüglich der Transaktionskosten. Liegen Aktienpositionen im Verlustbereich, haben gerade Privatanleger oft den zwar verständlichen aber oft nicht sinnvollen Ergeiz, Aktien solange zu halten, bis diese den Einstiegskurs wieder erreicht haben. Oft ist es aber sinnvoller, sich auch im Verlustfall von Aktien zu trennen, um Verluste zu begrenzen und vor allem, um Aktien mit Wachstumspotiential zu kaufen, die die Verluste ausgleichen.
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Festgeld:
Mit Festgeld bezeichnet man eine Geldanlage, die durch eine festgelegte Laufzeit zu einem festgelegten Zinsatz bei der Bank abgeschlossen wurde. Die Zinsen auf das Festgeld schreibt die Bank am Ende der Laufzeit dem angelegten Geldbetrag gut.
Die Höhe der Zinsen ist bei Festgeld über die gesamte Laufzeit garantiert. Für unterschiedliche Anlagebeträge und Laufzeiten veröffentlicht jede Bank ein gesondertes Angebot. Aber bei einem entsprechendem Anlagebetrag ist auch bei Festgeld durchaus noch ein günstigeres Angebot der Bank verhandelbar. Voraussetzung, man hat Vergeichangebote zum Festgeld anderer Banken und kann gut verhandeln.
Zu Aktien ist Festgeld also vor allem in Zeiten einer Baisse durchaus eine Alternative. Allerdings Festgeld würde nicht Festgeld heissen, wenn man es vor Ende der Laufzeit kündigen könnte.
Zumindest die Hausbank sollte in diesem Fall bei entsprechender Retorik des Kunden auch mal eine Auge zudrücken können...
Zu aktuellen Angeboten der Zinsätze und Laufzeiten für Festgeld hat die arbeitsgemeinschaft-finanzen eine Übersicht anzubieten.
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Fibonacci-Zahlenreihe:
Die Fibonacci Zahlen werden nach der Formel Z(n)=Z(n-1)+Z(n-2) berechnet.
1+1=2
2+1=3
3+2=5
5+3=8
weiterführend: 13,21,34,55,89,144 usw bis ∞.
Die Fibonacci-Zahlenreihe sind in vielen natürlichen Bereichen zu finden. Die Division der Fibonacci-Zahlen nehmen sich einige Analysten für die Chartanalyse zum Vorbild für die Bestimmung von Unterstützungslinien und Widerstandslinien. Der mathematische Beweis für die tatsächliche Realität dieser Unterstützungslinien und Widerstandslinien wurde allerdings noch nicht aufgestellt.
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Finanzen:
Mit Finanzen bezeichnet man ganz allgemein alle Vorgänge, die mit Geld, Aktien, Versicherungen, Renten etc. zu tun haben. Die Finanzen haben damit auf die Lebensqualität eines jeden in unserer Gesellschaft einen nicht unerheblichen Einfluss. Vermögensberater befaßen sich hauptberuflich mit den privaten Finanzen ihrer Mandanten. Vermögensberater organisieren in diesem Fall auch oft die professionelle Geldanlage als Teil der Finanzen.
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- Finanzanlage:
Aktien, Anleihen, Festgeld, Tagesgeld, bezeichnet man als Finanzanlage.
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- Finanzierungskosten:
Kosten, die durch eine Finanzierung entstehen.
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- Finanznachrichten:
alle Meldungen aus Presse, Rundfunk, Fernsehen und dem Internet die einen Bezug zur Finanzwelt haben, werden als Finanznachrichten bezeichnet. Im StockBrowser finden nur solche Finanznachrichten Berücksichtigung, die durch ihr Erscheinen den Kurs einer Aktie nachhaltig beeinflusst haben (und nicht vielleicht werden). Finanznachrichten, die keinen oder nur einen unwesentlichen Einfluss auf das Kursgeschehen haben, gehen nachrichtentechnisch gesprochen "im Rauschen unter".
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- Fortlaufende Notierung:
die fortlaufende Kursfeststellung aus der Gegenüberstellung von Käufern und Verkäufern mit der entsprechenden Stückzahl an Aktien während der Börsenzeit. Der erste Kurs eines Börsentages ist der Eröffnungskurs, der letzte ist der Schlusskurs. Für den online Aktienkauf ist inzwischen der XETRA-Handel der wichtigste Handelsplatz mit fortlaufendem Handel geworden. StockBrowser bewertet die fortlaufende Notierung im Intrad-Day-Handel nicht.
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- Freiverkehr:
der Aktienhandel im Freiverkehr ist im Gegensatz zum Aktienhandel im Amtlichen Handel nicht öffentlich - also frei im Sinn von befreit von den Regeln im Amtlichen (staatlich geregelten) Handel. Der Freihandel ist damit ein rein privatwirtschaftlicher Vorgang. Die gesetzlichen Bestimmungen nach denen der Freiverkehr durchgeführt werden muß, bestimmt Paragraph 78 des Börsengesetzes. Darin werden unter anderem folgende Mindestanforderungen festgeschrieben:
Emissionsvolumen >= 500.000 €, Vorlage eines Verkaufsprospektes und mindestens zwei Jahresabschlüssen des Emmitenten.
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Geld:
Der Gegenwert einer Aktie wird als Geldbetrag in der jeweiligen Währung bewertet, in dessen Land die Aktie gehandelt wird. Aktienhandel in Fremdwährungen hat also neben dem Kursrisiko zusätzlich noch das Währungsrisiko. Zwischen Aktien Geld und Zinsen besteht dadurch ein enger finanzpolitischer Zusammenhang.
Noch ein Hinweis zum Thema Geld: " Es gibt tausende Möglichkeiten, sein Geld auszugeben, aber nur zwei, es zu erwerben: Entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns.", Bernhard Baruch
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- Geldanlage:
Die Geldanlage als Teil der Finanzen dient dem Ziel, den investierten Geldbetrag zu vermehren, sprich sein Geld mit Geld verdienen. Ansich eine gute Idee. Das Problem ist nur, daß dem nominalen Betrag des Geldes auch ein realer Wert in Form von Waren, Rohstoffen und Dienstleistungen gegenüber stehen muß. Das Geld mit Geld verdienen, kann durch direkte Investitionen in die Wirtschaft und Forschung über den Mehrwert, auf dem Kapitalmarkt über Zinsen,
auf dem Aktienmarkt über Aktien, aber auch in Immobilien und Rohstoffe erfolgen. Die Kapitalanlage ist ein Teilbereich der Geldanlage! Risiken und Chancen der Geldanlage unterliegen den Einflüssen des Marktes.
Durch Preissteigerungen (schleichende Inflation) oder Zeiten starker Inflation ist eine Geldanlage aber auch dann vor dem Verlustrisiko nicht wirklich sicher,
wenn man sein Geld zu Hause deponiert. Das Gegenteil zur Geldanlage ist der Konsum.
StockBrowser betrachtet ausschließlich die Geldanlage in Aktien.
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- Geldkurs:
Kaufskurs für Aktien.
engl.: bid
Gegenteil: Briefkurs.
Der Geldkurs liegt unter dem Briefkurs.
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- gleitende Durchschnitte:
Die Methode der gleitenden Durchschnitte ist ein Verfahren zur Glättung eines Kursverlaufes und dient zum Erkennen des zugrundeliegenden Trends. Die Berechnung des gleitenden Durchschnitts eines Aktienkurs bildet die Voraussetzung für die Berechnung der Volatilität dieses Aktienkurses. Mit der Methode der gleitenden Durchschnitte lassen sich einfache Handelssysteme aufbauen, die nach folgenden Regeln funktionieren:
- Kaufen, sobald der Kurs (der kurzfristige gleitende Durchschnitt) den langfristigen gleitenden Durchschnitt von unten nach oben schneidet.
- Verkauf, sobald der Kurs (kurzfristiger gleitender Durchschnitt) den (langfristigen) gleitenden Durchschnitt von oben nach unten schneidet.
Leider hat dieses System auch eine reihe von Nachteilen: das System versagt in Seitwärtsbewegungen, wenn Sie nicht versuchen, Kaufsignale in der Seitwärtsbewegung zu sperren. Wenn Sie die Zahl der erfassten Werte für den gleitenden Durchschnitt zu kein halten, häufen sich die Fehlsignale, wenn Sie zu viele Werte aufnehmen, wird das System zu träge. Sie haben zwar einen wunderbaren geglätteten Kursverlauf. Dieser hat aber mit dem aktuellen Geschehen am Aktienmarkt oft nichts mehr gemein.
Trotzdem ist die Methode der gleitenden Durchschnitte für viele der Einstieg in die technische Wertpapieranalyse. Selbstverständlich hat StockBrowser den Grad der gleitenden Durchschnitte für die Verbesserung der Performance beider Musterdepots optimiert.
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- Hausse:
Die Mehrzahl aller Aktien einer Börse befinden sich in einem Aufwärts-Trend.
Es werden drei Phasen einer typischen Hausse unterschieden:
- Phase of accumulation
- vorausschauende Investoren kaufen Titel trotz
unvorteilhafter wirtschaftlicher Lage
- Geschäftsberichte spiegeln die negative Entwicklung
der Unternehmen wider
- die Öffentlichkeit ist Aktienabstinent
- Phase of increasing activity
- verbessertes Geschäftsklima
- steigende Gewinne der börsennotierten Gesellschaften
- technisch orientierte Anleger sind erfolgreich
- Überhitzungsphase
- hohe Anzahl an Neuemissionen
- Vielzahl positiver Nachrichten
- Börse im Zentrum des öffentlichen Interesses
- intensiver Handel in "cats and dogs"
(frei übersetzt: alles, was irgendwie gekauft werden kann)
Quelle: Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg, "Technische Aktienanalyse", ... zum Dokument
StockBrowser steigt bereits in Phase 1 in den Neukauf von Aktien ein. Das Problem, das sich dabei ergibt ist, daß in dieser Phase immer noch tendenziell die Möglichkeit besteht, überproportional fallende Aktienkurse zu kaufen. Insbesondere das Musterdepot "maxResult" ist von diesem Problem betroffen. Die Optimierung des Anlageerfolges für ein maximales Gesamtergebnis aller Aktienkäufe hat die dabei entstehende Fehlerquote glücklicherweise minimiert. Mit Festigung der Hausse wird sich diese Proportion aber schnell wieder zu Gunsten steigender Aktienkurse verschieben.
In Phase zwei hat das Musterdepot maxResult bereits ein deutliches Plus aufzuweisen. Erst in Phase zwei beginnt auch das Musterdepot maxTrade Aktien zu kaufen. Entsprechend seiner Aufgabenstellung wird gezielt nach Aktien gesucht, die einen deutlich festeren Aufwärtstrend besitzen als die Mehrzahl aller Aktien.
In Phase drei sind bei StockBrowser sowohl das Musterdepot maxResult (mit in der Regel mehr als 100 Aktienpositionen) und das Musterdepot maxTrade (mit bis zu 40 Aktienpositionen) deutlich im Plus. In dieser Phase verfolgt StockBrowser das Ziel, die Gewinnmitnahme zu maximieren, gleichzeitig Neukäufe am Aktienmarkt zu unterdrücken, da die potenzielle Gefahr besteht, dass der ganze Aktienmarkt durch die Kursrallye der vergangenen Monate in eine plötzliche heftige Abwärtsbewegung übergeht ( z. Bsp. Mai 2006)
Das Gegenteil der Hausse ist die Baisse - wie auch der folgende Spruch beweist:
"Eine Hausse wird geboren im Pessimismus. Sie wächst in der Skepsis. Sie altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."
(André Kostolany)
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- Intra-Day-Handel:
Aktien online kaufen und am selben Tag Aktien online verkaufen. In der Regel werden Aktien-Positionen in einer Watchlist eingetragen und mit Hilfe der Statistik überwacht.
Bei plötzlichen Kursschwankungen meldet sich die Watchlist. Erfordert die ständige Online-Präsenz oder muß mit einem Handelssystem automatisiert werden.
Falls eine Aktie ein ausreichendes Handelsvolumen aufweist, würde sich StockBrowser auch für den
Intra-Day-Handel verwenden lassen. Aus drei Gründen tun wir das nicht: der zeitliche Aufwand ist sehr hoch, wenn das Handelssystem nicht alle Aktien-Trades online selber tätigt; das Risiko im Aktienhandel hat sich im
Intra-Day-Handel noch vergrößert; die Zahl der Aktien-Trades steigt beträchtlich.
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- Kapitalanlage:
Die Kapitalanlage ist ein Teilbereich der Geldanlage, die auf einen Anlagehorizont von mindestens 4 Jahren aufbaut. Der durchschnittliche Anlagehorizont bei StockBrowser beträgt 120 Börsentage, rund 170 Kalendertage, also ein knappes halbes Jahr. Die Bewertung der Aktienbewegungen mit StockBrowser ist demzufolge nicht unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Kapitalanlage zu verstehen.
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- Kurs:
StockBrowser untersucht nur die Kursbewegungen von Aktienkursen. Kurse von Optionen oder Zertifikaten (Index-Zertifikaten) werden in diesem System nicht bewertet.
Der Kurs der Aktie wird an der Börse von Maklern aus den Angeboten für Kauf und Verkauf der Aktie so ermittelt, das der zu diesem Zeitpunkt größtmögliche Umsatz an Aktien in Stück erfolgen kann.
StockBrowser geht bei allen statistischen Bewertungen der Aktienbewegungen stillschweigend davon aus, daß jeder Aktienkurs zu jedem Zeitpunkt fair an der Börse bewertet wird, und alle beteiligten Marktteilnehmer am Aktienhandel diesen auch akzeptieren.
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- Kursaussetzung:
Bei eine Aktie, die zeitweise nicht am fortlaufenden Handel teilnimmt, spricht man von einer Kursaussetzung. Z. B. können Finanznachrichten zu einer Kursaussetzung führen, wenn durch ihr Erscheinen eine erheblich Auswirkung auf den Aktienkurs erwartet wird. Von Kursaussetzung kann aber auch ein ganzer Index oder sogar die ganze Börse betroffen sein.
Die Aktienanalyse im StockBrowser ist durch eine Kursaussetzung nicht betroffen. Selbst wenn eine Aktien-Position einen ganzen Tag von einer Kursaussetzung betroffen ist, gibt es immer einen Schlusskurs aus den historischen Aktienkursen. Die längste und größte Kursaussetzung, dauerte vom 11. bis 14. September 2001 nach den Terroranschlägen in New York.
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- Kurs-Gewinn-Verhältnis:
( KGV )
Das KGV wird von StockBrowser bei der Auswahl der Aktien-Positionen nicht beachtet.
Da bei etwaigen Dividendenzahlungen die Dividenden aus dem Aktienkurs mit dem Eröffnungskurs herausgerechnet werden, hat StockBrowser hier ein Problem. Dieser aus fundamentaler Sicht richtige Kursrückgang kann zu einer Verkaufsempfehlung führen, die ohne Dividendenzahlung nicht gekommen wäre.
Bestes Beispiel: Altana AG Mai 2007
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- Kurs-Umsatz-Verhältnis:
( KUV )
Das KUV wird von StockBrowser unter der Kennzahl Volumen mit in die statistischen Bewertungen einbezogen. Aktien werden eventuell nicht gekauft, weil zum Zeitpunkt der Bodenbildung der Umsatz sehr gering ist. Ein hohes Umsatzvolumen wird ebenfalls bewertet.
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- Musterdepot:
Musterdepots werden geführt, um anderen Anlegern die eigenen Tradingerfolge zu zeigen. Gerade das Internet ist eine ausgezeichnete Plattform für die Veröffentlichung des eigenen Musterdepots. StockBrowser hat zwei Musterdepots: maxResult und maxTrade.
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- Neuemission:
Mit Neuemission werden Aktien bezeichnet, die ab diesem Zeitpunkt neu auf dem Aktienmarkt frei gehandelt werden können.
Da historische Aktienkurse bei einer Neuemission für die technische Wertpapieranalyse nicht zur Verfügung stehen, müssen Sie hier auf die Fundamentalanalyse zurückgreifen.
Um Anlegern eine Prüfung zu ermöglichen, gibt es die IPO-Norm (IPO, Initial Public Offering = Neuemission) der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK).
Vier Kriterien müssen erfüllt sein, um die IPO-Norm zwei Wochen vor Beginn der Zeichnungsfrist zu erfüllen:
1. Rechtzeitige Veröffentlichung des Verkaufsprospektes
2. Offenlegung der Haltefristen der Altaktionäre
3. Offenlegung der Beteiligung bzw. Abgabequote der Emissionsbanken
bei IPO
4. Verpflichtung, die Zuteilungsschlüssel nach Abschluss der Emission
offen zu legen
Die IPO-Norm ist keine Garantie für den Erfolg Ihrer Geldanlage in einer Neuemission. Falls es die Neuemission schafft, sofort in die durch StockBrowser täglich analysierten Indizes DAX, T-DAX, M-DAX oder S-Dax aufgenommen zu werden,
und der Aktienkurs des Unternehmens steigt, wird die Aktie in das Musterdepot aufgenommen wie jede andere steigende Aktie, sobald für das System ausreichend historische Daten zur Verfügung stehen (z. Bsp. Postbank)
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- Neuronale Netzte:
Da der Mensch für sich nicht vollständig emotionsfrei entscheiden kann und bisweilen definitiv unlogisch handelt, ist der Wusch verständlich, mit diesem Umstand sachlich umzugehen und nach praktischen Lösungen zu forschen. Neuronale Netzte versuchen, die Fähigkeit des Menschen zum logischen Denken in die Abarbeitung von Computerprogrammen für die technische Aktienanalyse einfließen zu lassen. Moderne Programmiersprachen wie C++ und Java (StockBrowser ist in Java programmiert worden) arbeiten objektorientiert. Objektorientierung plus hohe Rechenleistung der Computer ermöglichen es, komplexe Strukturen in Teilbereichen abarbeiten zu lassen.
Das "neuronale" an den neuronalem Netzen ist vor allem die Eigenschaft des Programmierers (Programmierer-Teams) mit den Erkenntnissen seiner durch sein Programm gewonnenen Analysen auf neue Fragestellungen zu kommen. Bei StockBrowser kam es so bsw. zur Entwicklung des Musterdepot "maxTrade" mit der Aufgabenstellung, aus möglichst wenig Aktienverkäufen ein maximales Ergebnis pro Trade zu erzielen.
Aus Sicht der Wissenschaft handelt es sich bei StockBrowser um ein sogenanntes "Backpropagation-Netzes".
Jede Schicht besteht aus Prozessoren, die ihrerseits mit anderen Prozessoren verbunden sind.
- Eingabe-Schicht (Input Layer)
- Zwischen-Schicht (Hidden Layer)
- Ausgabe-Schicht (Output Layer)
Die Verbindungslinien zwischen den Prozessoren sind gewichtet, d.h. daß die Werte, die die Prozessoren an ihre Nachfolger weitergeben, mit einem der Verbindungslinie zugeordneten Faktor multipliziert werden. Somit werden Werte excitatorisch oder inhibitorisch weitergegeben.
Die Prozessoren haben die Funktion, eine vom Benutzer definierte Anzahl von Eingangswerten zu summieren und einen Vergleich mit dem Schwellwert des Prozessors durchzuführen.
Wenn der Schwellwert des Prozessors überschritten wird, gibt der Prozessor seinerseits einen Wert an die ihm nachfolgenden Prozessoren ab.
Quelle: Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg, "Technische Aktienanalyse", ... zum Dokument
Eine wissenschaftlich fundierte Aktienprognose über das konkrete künftige Verhalten eines ganz bestimmten Aktientitels ist so aber nicht zu erreichen. In der Interpretation typischer Situationen am Aktienmarkt als Ganzes bietet das System durch die tägliche Bewältigung einer riesigen Datenmenge aber große Vorteile.
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- Leerverkauf:
Der Trick, ich verkaufe etwas, das ich noch gar nicht besitze. Wenn ich heute ein paar Aktien an der Börse zum Stückpreis von 100 € verkaufe, die ich in ein paar Tagen zum Aktienkurs von 72 € kaufen kann, nennt man das einen Leerverkauf. In Zeiten fallender Kurse (Baisse) eine gute Möglichkeit, auch dann Geld verdienen zu können. Steigt der Kurs, hat man sich mit dem Leerverkauf leider verspekuliert.
- Limit:
der Slogan einer Aktiengesellschaft:"da weiss man was man hat." beschreibt das Limit ganz gut. Wenn Sie Ihre Order mit einem Limit versehen, wissen Sie vorher, dass die Börse Ihre Order nicht über dem Limit bei einem Aktienkauf bzw. unter dem Limit bei einem Aktienverkauf durchführen darf.
Vorteil: Sie legen den Preis fest.
Nachteil: die Order verfällt, wenn an der Börse Ihrem Orderwunsch nicht entsprochen werden konnte.
Stopp-Loss-Order-Aufträge sind immer unlimitiert. Falls der Aktienkurs an der Börse unter Ihr gesetztes Limit fällt, sind Sie in der Reihenfolge der eingegangen Stopp-Loss-Order-Aufträge aller Markteilnehmer dran. Auf den Verkaufskurs haben Sie dann keinen Einfluss mehr. Insbesondere bei kurzzeitigen Kurseinbrüchen, von denen sich die Börse schnell wieder erholt, kann das sehr ärgerlich sein.
Zur Gewinnabsicherung bei längerer Abwesenheit vom Online-Aktienhandel auch wieder von Vorteil, um Gewinn-Mitnahmen zu sichern.
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- Option:
Eine (europäische) Option ist ein Vertrag, der dem Käufer das Recht einräumt, eine bestimmte Aktie zu einem festgesetzten Preis, dem Ausübungspreis der Option, zu einem festen Zeitpunkt, dem Ausübungszeitpunkt, zu kaufen.
Im Rahmen finanzmathematischer Modelle kann der Preis bzw. der Wert der Option berechnet werden. Optionen gibt es für Devisen, Aktien, Anleihen, Indizes und Rohstoffe.
Mit Optionen hat man die Möglichkeit, von steigenden Aktienkursen (Call-Option) oder von fallenden Kursen (Put-Option) zu profitieren. Einige Emittenten bieten auch Optionen für Seitwärtstrends an.
Entscheidend für den Wertverlauf der Option ist der Aktienkurs bzw. Index, der dieser Option zugrunde liegt (Underlying).
Der Hebel der Option: Hebel 4 bedeutet Kursänderung im Underlying um 3% entspricht 12% Wertänderung der Option.
- Share:
Share bzw. Stock sind die englische Bezeichnungen für Aktie.
- Order:
Ihr Auftrag, an der Börse in Ihrem Namen ein Wertpapier-Geschäft durchzuführen. Wie unter Limit gezeigt, unterscheidet man limitierte und unlimitierte Orderaufträge. Bei den unlimitierten Orderaufträgen bedeutet "Billigst" Kauf-Order und "Bestens" Verkaufs-Order.
Limitierte Order-Aufträge können Sie online auch über mehrere Tage in Auftrag geben. Im Online-Aktienhandel geben Sie Ihre Order-Aufträge selbst und in der Regel ohne Beratung auf.
Wenn Sie im Internet am Online-Aktienhandel teilnehmen, sollten Sie auch unbedingt mit den Begriffen "Limit", "billigst", "bestens" und
"stopp Loss" vetraut sein!
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- Orderbuch:
Das Orderbuch bildet die Grundlage für die aktuelle Kursfeststellung im laufenden Handel. Jede Aktie hat ihr eigenes Orderbuch. Über dem aktuellen Kurs werden alle Verkaufs-Orderaufträge nach Limit-Höhe sortiert eingetragen. Das ist die "Brief-Seite".
Unter dem aktuellen Kurs werden alle Kauf-Orderaufträge nach Limit-Höhe sortiert eingetragen. Das ist die "Geld-Seite". Treten mehrere Käufer/Verkäufer mit der selben Limit-Höhe an, werden die einzelnen Volumen zu einem Gesamtvolumen addiert. Jedoch gilt in diesem Fall für die Orderausführung die Reihenfolge der Auftrags-
eingänge im Orderbuch.
Der Börsenmakler hat nun folgende Aufgabe:
führe alle Bestens-Verkaufsaufträge aus indem alle Billigst-Kaufaufträge ebenfalls ausgeführt werden, bis entweder auf der Geld- oder auf der Briefseite das entsprechende Volumen aufgebraucht wurde. Liegen auf der Briefseite keine Bestens-Aufträge mehr vor (bzw. auf der Geldseite keine Billigst-Auträge), werden in der Reihenfolge ihrer Limitierungen alle weiteren Aufträge abgearbeitet, bis alle bestens- (billigst)-Aufträge abgearbeitet wurden.
Liegen weder auf der Geld- noch auf der Briefseite unlimitierte Aufräge vor, so kann der Börsenmakler nur die Aufträge sofort ausführen, die sich innerhalb der gesetzten Limithöhen und des vorhandenen Volumens ausführen lassen.
Beispiel: Der letzte Kurs stand bei 19,95 &euro:
Verkäufer A bietet 250 Aktien zum Verkaufspreis 19,95 € Verkäufer B bietet 50 Aktien zum Verkaufspreis 19,97 €. Käufer C möchte 200 Aktien für 19,91 &euro kaufen, Käufer D gibt eine Kauforder über 200 Stück zum Preis vom maximal 19,96 &euro zeitlich gesehen nach Käufer C auf. Jetzt kann der Makler 200 Aktien von A an D verkaufen. Die Differenz zwischen billigstem Verkaufskurs und bestem Kaufkurs nennt mann Spread.
Ein gewissenhafter Anlageberater wird ihnen dazu raten, Ihre Orderaufträge zu limitieren. Um einen realistischen Preis für die Order anzugeben, orientieren Sie sich am Orderbuch. Suchen Sie entsprechend Ihres eigenen Volumens auf der Gegenseite ein möglichst hohes Volumen und positionieren Sie sich bei Kauf über bzw, bei Verkauf unterhalb dieses großen Volumens. Der Makler ist angehalten den Handel so abzuwickeln, daß der größtmögliche Umsatz realisiert werden kann. Folglich wird er auch an Ihrem Autrag nicht vorbei können, ohne daß Sie zum Kaufzeitpunkt unnötig viel für die Aktie bezahlt haben, bzw. nicht den zu diesem Zeitpunkt bestmöglichen Verkaufspreis erzielen konnten.
In Zeiten des Online-Aktienhandels über das Internet wird das Orderbuch per Computer durch einen festen Algorithmus abgearbeitet.
Auf der Internet-Seite: aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de finden Sie am Besipiel Allianz-Aktie für den XETRA-Handel die Eintragungen im Orderbuch der Sie interessierenden Aktie.
| Aktien im Verkauf |
| Kurs |
Volumen |
| 115,80 |
1.306 |
| 115,77 |
118 |
| 115,75 |
750 |
| 115,74 |
3.200 |
| 115,57 |
700 |
| 115,56 |
100 |
| 115,55 |
1.000 |
| 115,54 |
850 |
| >115,35 |
242 |
| 85 |
| 115,27 |
letzter Kurs |
| Aktien zum Kauf |
>Kurs
| Volumen |
| 15,20 |
3.707 |
| 115,16 |
450 |
| 115,12 |
400 |
| 115,10 |
50 |
| 115,05 |
1.000 |
| 115,02 |
|
| 115,00 |
1.110 |
| 114,96 |
1.000 |
| 114,85 |
257 |
| 114,83 |
1.500 |
Eine Kursprognose werden Sie auch mit dem Blick in das Orderbuch nur für einen kurzen Zeitraum erhalten.
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- Outperformer:
Aktien, die sich durch einen besonders deutlichen Kursanstieg von der Performance des betreffenden Index oder gesamten Aktienmarktes positiv abheben. Um an der Börse möglichst viel Geld verdienen zu können, dreht sich eigentlich alles um die Suche nach diesen Aktien. StockBrowser untersucht nach dem Kauf einer Aktie anhand der Statistik, ob sich diese Position zu einem Outperformer entwickelt. Für die Top20 Outperformer wird die Tabelle Top20 geführt, um die Performance der besten Aktien noch einmal hervorzuheben. Wenn aus welchem Grund auch immer der günstigste Kaufzeitpunkt für Outperformer verpasst wurde, muß StockBrowser auf eine Kursschwäche warten,
um ein neues Kaufsignal zu generieren. Sonderregelungen für Outperformer gelten nur für gekaufte Aktien-Positionen. An dieser Stelle kann sich StockBrowser noch verbessern, weil es auch Outperformer gibt, die wirklich über Monate nicht die geringsten Kursrückschläge aufweisen und deshalb
zur Zeit eventuell nicht vom System erkannt werden. Die Quote nichterkannter Outperformer bezogen auf Top20 liegt bei 5%.
Das Gegenteil der Outperformer sind die Underperformer.
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- Penny-Stock:
Mit einem Penny-Stock ist eine Aktie gemeint, die praktisch nichts mehr wert ist. Manche Anleger legen sich trotzdem ein paar Penny-Stock-Aktien in ihr Depot. Für wenig Geld bekommt man ja schließlich auch eine tolle Stückzahl zusammen. Sollte sich die Aktie erholen, kann sich die Geldanlage wirklich lohnen. Ohne der Firma zu Nahe zu treten, aber die Aktie von Puma ist vielleicht ein gutes Beispiel, wie eine Aktie aus dem Penny-Stock zum Outperformer wurde.
Hier ist StockBrowser mit seiner Statistik absolut überfordert. Für solche Aktien hilft nur eine saubere Fundamentalanalyse. Trotzdem hat StockBrowser den Kursanstieg natürlich erkannt, allerdings nicht mehr zum Penny-Stock-Preis.
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- relative Stärke
Die relative Stärke nach Levy untersucht das Verhältnis der Entwicklung einer Aktie zu der des Gesamtmarktes, einer Branche oder einer anderen Aktie. Die relative Stärke einer Aktie zeigt sich darin, daß eine Aktie bei einem Kursanstieg stärker steigt als der Gesamtmarkt und - eine Aktie bei einem Kursverfall nicht so stark sinkt wie der Gesamtmarkt.
Die relative Stärke ist ein Rangkriterium zur Bestimmung derjenigen Aktien, die sich in der jüngsten Vergangenheit besser als der Markt entwickelt haben. Sie ist indes kein Maß für Risiko oder Volatilität. Aktien, die in der Vergangenheit Relative Stärke gezeigt haben, werden sich auch in der Zukunft relativ stärker entwickeln als das Referenzmaß.
StockBrowser sucht insbesondere mit dem Musterdepot "maxTrade" gezielt nach Aktien, auf die das Kriterium der relativen Stärke zutrifft. Die Tabelle "top20" dient der Kontrolle, ob diese Aktien auch wirklich erkannt worden sind.
Bitte beachten Sie insbesondere den Hinweis, das relative Stärke nichts mit der Bewertung von Risiko und Volatilität einer Aktie zu tun hat.
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- Risiko:
Unter Risiko ist der mögliche Verlust zu verstehen. der sich aus der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung von Risikofaktoren ergibt und zur Folge hat, dass eine Zielgröße von einem Referenzwert negativ abweicht.
Die Wörter Risiko und Aktien gehören immer zusammen - auch bei StockBrowser! Aktienhandel ohne Risiko gibt es nicht. "No risk no fun" kann man da nur sagen. Bitte lesen Sie sich die rechtlichen Hinweise für den StockBrowser deshalb aufmerksam durch.
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- Risikomanagement:
StockBrowser hat in der Analyse der Aktienbewegungen ein eigenes Risikomanagementsystem im Statistik-Teil installiert. Bestimmte Vorgabewerte für den Aktienkauf bzw. Aktienverkauf werden den zum Berechnungszeitpunkt ermitteltem statistischen Risiko laufend angepasst. Emotionale Belastungen bis hin zu Panikverkäufen bei kurzzeitigen Kurseinbrüchen, die hohe Verluste verursachen, sollen damit vermieden werden. Bei einem längeranhaltenden Abwärtstrend an der Börse hat das System im Idealfall bereits den größten Teil seiner Aktienpositionen durch sein Risikomanagement schon schrittweise verkauft.
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- Scalping:
scalping (engl. seinem Opfer die Kopfhaut abziehen) steht dafür, gezielt durch Nachrichten Aktien zum Kauf anzubieten, die man selbst besitzt. Scalping ist eine Straftat, wenn die entsprechenden Finanznachrichten einen Aktienkurs nachweislich manipuliert haben und wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verfolgt. Zunehmend sind Emails für das Scalping beliebt. Bricht der Aktienkurs der entsprechenden Aktie ein, nachdem durch Scalping auf diese Aktie die gezielte Aufmerksamkeit gelenkt wurde, wird den betroffen Käufern erheblicher wirtschaftlicher Schaden zugefügt.
Da StockBrowser grundsätzlich nicht auf Finanznachrichten reagiert, besteht auch kein Zusammenhang zwischen einer eventuell unter dem Scapling-Verdacht stehenden Finanznachricht und einer Kaufaktion bzw. Verkaufsaktion, die StockBrowser durch die Analyse der täglichen Aktienkurse durchgeführt hat. Fällt ein Aktienkurs durch nachgewiesenes Scalping und sie ist zufällig auch in einem StockBrowser-Musterdepots, so wird sie wie jede andere Aktie auch verkauft, die die im System optimierte Verlustgrenze durchbricht.
Beim Kauf der Aktie geht StockBrowser von der Annahme aus, das alle zum Kaufzeitpunkt der Aktie vorliegenden Informationen bereits in den Kaufpreis einkalkuliert wurden und deshalb der Kaufpreis der Aktie von den Marktteilnehmern als fair bewertet wird.
Im StockBrowser-Literaturverzeichnis finden Sie einen ausführlichen Beitrag der Universität Zürich über die Einordnung von Finanznachrichten in sogenannte Informationsklassen. Auf Scalping wird dort zwar nicht explizit eingegangen, unserer Meinung nach handelt es sich beim Scalping aber um eine "starke Form einer Informationsklasse" mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Aktienkurs.
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- Share:
Share bzw. Stock sind die englische Bezeichnungen für Aktie.
- Split
Im Zusammenhang mit Aktien ist Split die Kurrzform für Aktiensplit:
Gemeint ist die Teilung des letzten Schlusskurses einer Aktie in einem oft ganzzahligen Teilungsverhältnis - z.B. 1:2 oder 1:3. Die Anzahl aller Aktien dieser Aktien-Gesellschaft vervielfacht sich dementsprechend. StockBrowser aktualisiert
alle historischen Aktienkurse, die von einem Aktiensplit betroffen sind rückwirkend.
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- Spekulationssteuer:
Die Spekulationssteuer wird in Deutschland auf alle Gewinne aus Wertpapieren erhoben, die innerhalb der auf 12 Monate festgelegten Spekulationsfrist gekauft und wieder verkauft werden. Die Spekulationssteuer orientiert sich dabei an dem allgemeinen Steuersatz des Anlegers.
Mit dem Jahreswechsel 2008 - 2009 wird die Spekulationssteuer durch die dann in Kraft tretende Abgeltungssteuer ersetzt.
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- Stock:
siehe Share.
StockBrowser wurde von seinen Entwicklern als Fusion der englischen Wörter stock und to browse gewählt.
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- Stopp Loss Order :
Die Idee der Stopp Loss Order besteht darin, den Wert seiner Aktien bei einem plötzlichen starken Kursrückgang vor einem großen Verlust zu schützen. Um dies zu erreichen, platziert man seine Stopp Loss Order ausgehend vom aktuellen Kurswert dieser Aktie mit einem Kursabschlag an der Börse. Sobald der Aktienkurs nun tatsächlich den in der Stopp Loss Order festegesetzten Kurs unterschreitet, wird in der Reihenfolge der an der Börse für diese Aktie eingegangenen Stopp-Loss-Orderaufträge diese zu dem Kurs ausgeführt, der zu diesem Zeitpunkt aktuell ist.
Falls zu diesem Zeitpunkt für diese Aktie eine große Zahl an Stopp-Loss-Orderaufträgen an der Börse vorliegt, kann das unter Umständen auch noch um einen großen Prozentwert unterhalb des gesetzten Stopp-Loss-Kurses liegen. Für die Ausführung der Stopp-Loss-Order spielt es keine Rolle, wie lang sich das aktuelle Kursniveau unterhalb des vom Aktienverkäufer festgelegten Limits bewegt. Steigt der Kurs wieder an, ist die Aktie - und damit das Geld - weg.
Theoretisch - in der Praxis ist uns kein Fall bekannt - kann der tatsächliche Verkaufskurs für die ausgeführte Stopp-Loss-Order bei einer sehr schnellen Kurserholung auch oberhalb des festgelegten Stopp-Loss-Limits liegen.
Das Hauptproblem der Stopp-Loss-Order besteht darin, den kalkulierten Kursabschlag einerseits nicht zu nah am aktuellen Kurs festzulegen, anderseits wiederum auch nicht zu tief - schließlich besteht das Ziel ja darin, Kursverluste zu begrenzen ohne den Kursverlauf an der Börse ständig überwachen zu müssen.
Insbesondere bei Aktien mit geringem Handelsvolumen ist die einmal in Gang gesetzte Ausführung einer großen Zahl an Stopp-Loss-Aufträgen oft mit sehr deutlichen Kursverlusten verbunden. Nach dem Unterschreiten des gesetzten Stopp-Loss-Kurses wird die Stopp-Loss-Order zu einer unlimitierten Order gewandelt (bei Verkauf Bestens).
Wenn zu diesem Zeitpunkt der Börse keine Kaufaufträge im erforderlichen Volumen für diese Aktie vorliegen, ist ein starker Kursrückgang praktisch schon vorprogrammiert. Das damit in kurzer Zeit erreichte niedrige Kursniveau dieser Aktie gibt Anlegern, die diese Situation eventuell bewusst ausnutzen die Gelegenheit, diese Aktie zu einem sehr günstigen Preis zu kaufen und der ganze Kursrückgang hat sich in wenigen Stunden wieder ausgeglichen. Für die Verlustbegrenzung einer Aktie die ohnehin eventuell schon im Minus liegt, ist die Stopp-Loss-Order deshalb unter Anlegern sehr umstritten.
Für Anleger, die ein deutliches Plus ihrer Aktie absichern wollen, sich aber zumindest zeitweise nicht mehr oder weniger ständig über den Kursverlauf informieren können (oder wollen), ergibt die Stopp-Loss-Order schon mehr Sinn.
Da StockBrowser die Kursbewegung der Aktie statistisch analysiert, wird ebenfalls mit einem kalkulierten eventuellen Kursrückgang gerechnet. Für den Fall, dass sich dies bestätigen sollte, wird dann eine ganz normale Verkaufsorder an der Börse platziert. Zumindest kurzzeitige Kurseinbrüche, die für die Stopp-Loss-Order immer ein Problem darstellen, sind damit für StockBrowser kein Problem.
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- Teilausführung:
Der Begriff Teilausführung beschreibt den Umstand, daß Ihr Orderauftrag nicht vollständig mit einem Trade von der Börse durchgeführt werden konnte. Insbesondere bei Aktien, die nur ein geringes Handelsvolumen pro Tag aufweisen, kann es schnell passieren, daß sich für einen Trade nicht die notwendige Zahl an Aktien zu den von den Markteilnehmern gewünschten Kursen findet. Bei den sogenannten Blue Chips sind zumindest Privatanleger von einer Teilausführung ihrer Order weniger betroffen.
Die Teilausführung hat in der Regel zwei negative Konsequenzen für Sie. Aus den Einzelkursen aller Teilausführungen aller Trades die für diese eine Order durchgeführt wurden, errechnet sich ein Mischkurs, der in der Regel ungünstiger ist als ein Kurs, den Sie erzielt hätten, wenn die Order in einem einzigen Trade ausgeführt worden wäre. Die Bank, von der Sie ihr Aktiendepot verwalten lassen, berechnet ihnen für jede Teilausführung entsprechend ihrer Preisliste Transaktionsgebühren. Kulanz wird nur gewährt, wenn jede Teilausführung einer Order am selben Handelstag zum selben Kurs ausgeführt werden konnte.
Wie können Sie sich gegen Teilausführung schützen? Achten Sie beim Aktienkauf auf das durchschnittliche Handelsvolumen an der Börse für diese Aktie. Wenn Sie Aktien online handeln, achten Sie darauf, ob es bei der Erteilung des Order die Möglichkeit gibt, die Teilausführung zu sperren. Schätzen Sie ab, ob Ihr gesetztes Limit für die Order an diesem Tag realistisch ist. Sehen Sie an der Börse nur fallende Aktienkurse und Sie möchten Ihre Aktien so schnell wie möglich verkaufen, wägen Sie ab, ob der Verkauf zum momentanen Geldkurs günstiger ist, als die Möglichkeit für eine Teilausführung doppelte Transaktionskosten zu zahlen.
Beispiel: Sie wollen 115 Aktien zum Kurs von 20,05 € verkaufen plus Transaktionskosten, 100 Aktien werden verkauft, 15 Aktien sind noch im Depot, der Kurs fällt weiter, und Sie verkaufen diese 15 Aktien am folgenden Handelstag zum Kurs von 19,33 € plus Transaktionskosten - dumm gelaufen, leider aber oft die Realität. Wenn Sie die Aktien über XETRA handeln, sind Sie statistisch öfter von Teilausführung betroffen als am Parkett in Franfurt. Hier können die Makler noch "per Hand" darauf achten, eine Teilausführung zu vermeiden.
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- Underperformer:
Aktien, die sich durch einen Kursrückgang von der Performance des betreffenden Index oder gesamten Aktienmarktes in ihrer Statistik negativ abkoppeln. StockBrowser blendet Underperformer aus, bei denen er keine Bodenbildung finden kann. Bei einer wenn auch vorläufigen Bodenbildung besteht aber immer die Möglichkeit eines weiteren Kursrückganges. Underperformer, die über einen mehrmonatigen Zeitraum ein Tiefstand erreicht haben, werden in der Statistik gezielt gesucht.
Siehe: Bottom Fishing
Für den Handel mit Zertifikaten bietet sich die Suche nach Underperformer ebenfalls an, da man hier bei fallenden Kursen ebenfalls Geld verdienen kann.
Das Gegenteil der Underperformer sind die Outperformer.
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- Volatilität
Volatilität ist volkstümlich gesprochen die Schwankung, die ein Aktienkurs, ein Rohstoffpreis oder auch eine Währung in einem gemessenen Zeitraum durchläuft.
Mathematiker bezeichnen die Volatilität als Standardabweichung. Die Berechnung der Standardabweichung eines Wertes Xn von seinem Mittelwert Xm gehört zu den Grundlagen der Statistik.
Nicht die eigentliche Volatilität ist das Problem für den Anleger (Man muß die Volatilität der Aktienkurse defacto als genauso naturgegeben hinnehmen wie die Braunsche Bewegung bei Gasen).
Das Problem für den Anleger beginnt erst dort, wenn fallende Aktienkurse aus dieser Volatilität nach unten hin ausbrechen. Das Ausbrechen aus der Volatilität ist ein wichtiger Punkt in der Aktienanalyse durch StockBrowser.
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- Watchlist:
insbesondere für den Handel mit Aktien eine Zusammenfassung aller Aktiengesellschaften, die für einen potentiellen Aktienkauf in Betracht kommen könnten.
Für StockBrowser ist eine Watchlist mit einer guten Fundamentalanalyse eine sinnvolle Ergänzung, um das Anlagerisiko weiter zu senken und durch die Optimierung der Gewichtung der einzelnen Aktien-Positionen den Gewinn weiter zu steigern.
StockBrowser stellt aber keine Watchlist auf, da hier die Fundamentalanalyse systembedingt nicht durchgeführt wird. StockBrowser muß auch zufriedenstellend arbeiten, wenn der Aktienkurs aus fundamentaler Sicht ein Engagement in diesen Titel zur Zeit ausschließt.
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- Wertpapierhandelsgesetz:
Die Richtlinien zum Thema Handel mit Wertpapieren werden in Deutschland durch das Wertpapierhandelsgesetz festgelegt.
Wertpapierhandelsgesetz lesen ...
Die Kurzform für das Wertpapierhandelsgesetz hat Ron Gritzfeld gefunden:
"Beim Kurssturz ist ein Wertpapier auf dem Weg zu seinem Papierwert."
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- Xetra:
Abkürzung für Exchange Electronic Trading. Elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse. Xetra gibt es seit 1997. Für Anleger, insbesondere für Privatanleger, hat sich Xetra zur wichtigsten deutschen Börse im online Aktienhandel seitdem entwickelt.
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- zyklische Aktie
Eine zyklische Aktie erkennt man daran, daß ihr Kursverlauf eine hohe Korrelation mit dem allgemeinen Zyklus von Konjunktur und wirtschaftlicher Krise aufweist. Insbesondere die Aktien der großen Industriekonzerne (Stahl, Chemie, Automobil-Industrie, und auch die Bauindustrie) weisen diese Korrelation häufig auf. Bei den Aktien der Großkonzerne spricht man oft auch von Blue Chips.
In Zeiten des allgemeinen Wirtschaftsaufschwungs greifen viele Analysten deshalb gern auf diese zyklischen Aktien zurück, da sie aus ihrer Erfahrung erhaus erwarten, dass diese Aktien mit dem erwartetet Wirtschaftsaufschwung ebenfalls steigen werden.
In Zeiten einer allgemeinen wirtschaftlichen Rezension werden deshalb gern Aktien gesucht, die sich antizyklisch verhalten, mit ihrem Kursverlauf aus dem allgemeinen Wirtschaftsverlauf also ausbrechen und eventuell dann steigen, wenn viele andere Aktien fallen.
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