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Literaturverzeichnis
Für interessierte Leser, die zum Thema "Aktienbewegung statistisch auswerten" weiterführende Literatur suchen, veröffentliche ich an dieser Stelle gern mein Literaturverzeichnis.
Das Verzeichnis ist historisch gewachsen, d. h. die Reihenfolge der
Quellen hat überhaut nichts mit einer inhaltlichen Bewertung zu tun!
Selbstverständlich können Sie mir Ihre Literaturangaben für einen Eintrag (kostenlos) auf dieser Seite mitteilen, wenn er zum Themenkreis passt.
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- Universität Saarland
Linksammlung zu den Themen:
-Fundamentale Aktienanalyse
-Technische Aktienanalyse
-Ökonometrie & Statistik
und mehr bei: Finanz-Portal der Uni Saarland
- Universität Ulm
Stochastik für Informatiker, Physiker, Chemiker und Wirtschaftswissenschaftler.
deskriptive Statistik
Auszug:
Deskriptive Statistik beschäftigt sich mit Zusammenstellen,
Zusammenfassen und Präsentieren von Daten. Ziel ist das Verdeutlichen
und Interpretieren der grundlegenden Eigenschaften der (oft großen)
Datenmenge, i.e. Herausarbeiten der zentralen Information der Daten. Es
werden
1. graphische und
2. numerische
Techniken verwendet...
Autor: Prof. Rüdiger Kiesel u. a.
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- Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Diplomarbeit zum Thema:
"Numerische Verfahren für stochastische Kontrollprobleme mit Anwendungen in der Ökonomie"
vorgelegt der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
Autor: Allan Zulficar, November 2006
Auszug: Komplexe Vorgänge in der Volkswirtschaft erfordern eine genaue
Modellierung, die ein ökonomisches Phänomen möglichst realitätsgetreu
in eine mathematisch zu fassende, analysierbare Struktur überführt.
Dabei ist nicht immer gesichert, dass für ein die Realität abbildendes
Modell eine analytische Lösung gefunden werden kann. Daher ist der
Einsatz numerischer Verfahren unverzichtbar. Mit geeigneter
Approximationen lassen sich hinreichend gute, diskrete Näherungen der
nicht bekannten kontinuierlichen Lösung des Modells finden. Während die
Numerik in den Naturwissenschaften seit langem eine wichtige Rolle bei
der Simulation realer Vorgänge spielt und die Finanz-Wirtschaft
ebenfalls von numerischen Simulationsverfahren Gebrauch macht, werden
solche Verfahren zunehmend auch in der Volkswirtschaftslehre verwendet.
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- Universität Leipzig Sektion Finanzmathematik
Approximation von Aktienkursen
Autor: k. A.
Auszug:
Die Approximation von Aktienkursen erweist sich in der Finanzmathematik
als nützliches Hilfsmittel. So kann man z.B. Aktienkurse durch ein
sogenanntes Cox-Ross-Rubinstein Modell approximieren. Dabei wird die
Zeitachse in viele (sehr kleine, z.B. sekündlich oder noch kleiner)
Teile geteilt. In jedem dieser Zeitintervalle lässt man für den
Aktienkurs nur zwei Bewegungen zu: Ein kleiner Sprung nach oben oder
ein kleiner Sprung nach unten...
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- "Neue Züricher Zeitung"
Paradigmenwechsel in der Finanzmarktforschung
Autor: Robert J. Shiller
28.07.2001
Einleitung:
In
der Finanzmarktforschung dominiert die Sichtweise, dass in die
Preisbildung alle verfügbaren Informationen einfliessen und
Preisänderungen nicht prognostizierbar sind. Ökonometrische Analysen
lassen allerdings Zweifel an dieser Hypothese aufkommen. Der Autor des
folgenden Beitrags argumen-
tiert, dass es sich bei
den festgestellten Marktanomalien keineswegs um vernachlässigbare
Kuriositäten handelt, sondern dass diese einen fundamentalen Mangel der
herrschenden Theorie aufdecken...
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- Universität Dortmund
Forschungsbericht 1998-2000 - Kointegration von Aktienkursen
Autor: W. Krämer
1999
Auszug: Die Statistik beschäftigt sich mit der Beschreibung und Analyse von Zusammenhängen, welche am Einzelfall nicht
ersichtlich, sondern nur durch die Beobachtung eines größeren Teils einer
ganzen Population erkannt werden können. Sie verwendet dazu spezielle Modelle und Verfahren, die auf
mathematischer Grundlage abgeleitet werden, sowie umfangreiche
Programmsysteme, welche zu diesem Zweck entwickelt und laufend erweitert
werden. Es ist heutzutage kaum mehr möglich, einen Gesamtüberblick über alle
Anwendungsgebiete der Statistik zu bekommen. Deshalb hat der Fachbereich drei
Bereiche abgegrenzt, die noch einigermaßen überschaubar sind und die im
Mittelpunkt seiner Forschung stehen.
Diese drei Schwerpunkte sind:
- Biometrie
- Ökonometrie/Empirische Wirtschaftsforschung
- Technometrie
In der Zwischenzeit ist der
Computer in der statistischen Wissenschaft nicht mehr nur das
wichtigste
Hilfsmittel zur Umsetzung mathematisch begründeter und untersuchter
Verfahren, sondern durch ihn wurde das statistische Methodenspektrum
wesentlich verbessert
und erweitert. Mittels des Computers ist es gelungen, neue statistische
Verfahren der Datenanalyse zu entwickeln, die sonst gar nicht
erdacht worden
wären. Der Computer ermöglicht z.B. einen Grad der Visualisierung der
Strukturen eines hochdimensionalen Datensatzes, der ohne dieses
Werkzeug nicht
denkbar wäre. Deshalb stellt heute die computergestützte statistische
Forschung
neben der statistischen Theorie eine zweite Säule der statistischen
Methodik
dar.
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- Universität Tübingen
Angewandte Zeitreihenanalyse und Prognosemethoden
Auszug:
2.Einführung in lineare Differenzengleichungen
2.1 Motivation
Zeitreihen kommen in allen Teilgebieten der Ökonomie vor. So werden z.B.
- die Kursentwicklungen von Aktien, Anleihen oder
- makroökonomische Zeitreihen wie die Inflationsrate, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) oder die Arbeitslosenquote
sehr oft in Tabellenform oder als Graphik präentiert.
Diese Darstellungsform einer Zeitreihe ist zwar sinnvoll, ist jedoch
nur der erste Schritt einer systematischen Zeitreihenanalyse...
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- Fachbeitrag "wie lügt man mit Statistik"
FachbereichMathematik/Informatik der Universität Kassel
Frei nach dem Motto von Churchill:"Trau keiner Statistik die du nicht
selbst gefälscht hast!" werden unter anderem Analysen von Aktienkursen
auf ihre statistische Glaubwürdigkeit hin untersucht.
Autor: Christine Müller
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- Einführung in Statsoft STATISTICA 6.0 anhand von Beispielen aus der Zeitreihenanalyse
Auszug:
In vielen Bereichen, z.B. in Industrie- und Handelsunternehmen, in der
amtlichen Statistik (Bevölkerungsstatistik, Umweltstatistik,
Wirtschaftsstatistik etc.), im Gesundheitswesen, in der Meteorologie,
in der empirischen Wirtschaftsforschung, an den Wertpapier- und
Rohstoffmärkten, werden Daten zu fortlaufenden Zeitpunkten beobachtet.
Die Zeitreihenanalyse untersucht solche empirischen Zeitreihen auf
Grundlage stochastischer Modelle. Aufgrund der Vielzahl der Anwendungen
sind Beispiele aus der Zeitreihenanalyse in besonderem Maße als
Einstieg in die Funktionen von STATISTICA geeignet.
Autor: Rainer Göb, Christian Weiß und Matthias Hartmann
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- WU-Wien
Wahrscheinlichkeitsrechnung und Simulation stochastischer Modelle - Risikoanalyse
Auszug:
Motivation Optionspreis: Eine (europäische) Calloption ist ein Vertrag,
der dem Käufer das Recht einräumt, eine bestimmte Aktie zu einem
festgesetzten Preis, dem Ausübungspreis der Option, zu einem festen
Zeitpunkt, dem Ausübungszeitpunkt, zu kaufen.
Im Rahmen finanzmathematischer Modelle kann der Preis bzw. der Wert der Option berechnet werden...
Autor: Klaus Pötzelberger,Institut für Statistik und Mathematik
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- Stochastische Bewertungsmodelle im Einsteinjahr
Auszug:
Das Modell für die Brownsche Bewegung... hat auch die Finanzmarktheorie
beflügelt. Es ist nicht so, daß Black und Scholes allein die Idee
hatten, eine Formel aus der kinetischen Physik auf die Finanzmärkte zu
übertragen. Auch Einstein selbst hatte solche Überlegungen.
Der Begriff "Random Walk" für das Zittern eines Partikelchen in der
Lösungsflüssigkeit unter dem Mikroskop - oder der Kurse an der Börse -
wurde später von Einstein benutzt. Er wird Pearson zugeschrieben...
Autor: Gerhard Schroeder
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- TU Wien
Zufall mit Berechnung
Auszug:
"Geometrie stochastischer Differenzialgleichungen" lautet der Titel ...
Wie das Wort "stochastisch" verrät, geht es um Zufall und
Wahrscheinlichkeit. Doch was genau steckt hinter diesen Begriffen?
Wir versuchen, mit wahrscheinlichkeitstheoretischen Methoden zu
verstehen, wie verschiedene Preise an den Börsen zusammenhängen,
erklärt Teichmann in seinem Büro am Institut für Finanz- und
Versicherungsmathematik der Technischen Universität Wien. Wir sind aber
keine Wetterfrösche in der Vorhersage von Preisen, stellt der Forscher
klar. Wir versuchen nur zu quantifizieren, welche Risiken in Portfolios
stecken, wie viel man verlieren kann, wie viel man gewinnen kann und
welche Preise fair sind...
Autor: Josef Teichmann
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- Uni Köln
Stochastische Analysis und Finanzmathematik
Auszug:
Ziel dieses Kapitels ist es, eine Einführung in die stochastischen
Grundlagen von Finanzmärkten zu geben. Es werden zunächst Modelle in
diskreter Zeit behandelt, anschließend in stetiger Zeit. letztere gehen
bereits auf Bachelier (1900) zurück, der ein Modell der so genannten
Brownschen Bewegung zur quantitativen Analyse von Aktienverläufen
vorschlug. Die moderne Entwicklung der Finanzmathematik wurde
eingeleitet von Black und Scholes (1973) und Merton (1973)....
Autor: Autorenkollektiv
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- Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Parameterschätzung stochastischer Prozesse aus der Finanzwelt mittels (Dünngitter-)Histogramm-Matching-Verfahren (Diplomarbeit)
Auszug:
Die Verwendung stochastischer Dfferentialgleichungen zur Modellierung
der zukünftigen Wertentwicklungen verschiedener Anlageformen hat in den
letzten Jahren im Banken- und Versicherungsgewerbe mehr und mehr an
Bedeutung gewonnen. Sie dient unter anderem als Grundlage für eine
adäquate Bewertung von Optionen sowie für Projektionen und Analysen im
Bereich des Risikomanagements. So ist es zum Beispiel im Rahmen des
Asset-Liability-Managements (der Aktiv-Passiv-Steuerung) eines
Versicherungsprodukts notwendig, die zukünftige Entwicklung des
Kapitalmarktes (der Aktivseite) zu modellieren. Zu den wesentlichen
Faktoren, die dabei von Interesse sind, zählen die Kursentwicklung von
Aktien, etwa die des Deutschen Aktienindex DAX, und die Entwicklung der
Zinssätze festverzinslicher Wertpapiere, zum Beispiel in Form des
Tagesgeldsatzes.
Für Aktienkurse wird bei der stochastischen Modellierung in der Regel
eine Geometrische Brownsche Bewegung verwendet. Diese ist ein
stochastischer Prozess, der über zwei Parameter, die Drift und die
Volatilität, spezifiziert wird. Die Modellierung von Zinssätzen
gestaltet sich dagegen komplexer. Im Unterschied zu Aktienkursen, deren
Wert lediglich vom Betrachtungszeitpunkt abhängt, besteht bei
Zinssätzen eine zusätzliche Abhängigkeit von der Laufzeit des
zugrundeliegenden festverzinslichen Wertpapiers. ....
Autor: Vera Gerig
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- Universität Zürich - Institut für Empirische Wirtschaftsforschung
Effiziente Kapitalmärkte
Auszug:
Marktpreise enthalten Information die den Marktakteure interessiert.
Wir werden jetzt diskutieren wie viel solche Information in den
Marktpreisen liegt. Ein Kapitalmarkt ist effizient bezüglich der
Informationsmenge Phi, wenn alle Informationen in Phi in den
Marktpreisen reflektiert sind, d.h. wenn es nicht möglich ist eine
erwartete Rendite zu erzeugen, die über der Marktrendite hinausgeht. In
Bezug auf der CAPM besagt dies dass alle Wertpapiere auf der
Wertpapiermarktlinie liegen. Eine andere Weise dies zu sagen ist dass
das Markt unmittelbar und korrekt auf neue Information in Phi reagiert.
Es ist üblich drei Informationsklassen, Phi, zu berücksichtigen
- Schwache Form: Hier ist Phi die Menge aller historischen Informationen über Preise (oder Renditen) im Markt.
- Halbstarke Form: Hier ist Phi die Menge aller öffentlich zugänglichen Informationen über die Marktobjekte und ihrer unterliegenden Werten.
- Starke Form: Hier ist Phi die Menge aller Informationen
über die Marktobjekte, und ihrer unterliegenden Werten, also auch
insider Informationen.
Normalerweise diskutiert man Effizienz im Aktienmarkt, wo
die Objekte Aktien und die unterliegende Werten Betriebe sind. Wenn ein
Markt z.B. schwach Effizient ist , kann man also kein erwartete Rendite
erzeugen, die über die des Marktes ist (für dieselbe Risikoklasse) wenn
man Daten von historischen Aktienkursen nützt. E s ist aber gut
möglich, weniger zu verdienen. Wenn ein Markt halbstark effizient ist ,
passt der Preis des Wertpapiers sich unmittelbar neue Informationen an,
und springt direkt zu den neuen Gleichgewicht, gegeben die neuen
Informationen. Man kann dann keine positive erwartete Rendite zu
erzeugen beim Analysieren von öffentlichen Informationen. Starke
Effizienz besagt dass keine Information eine höhere Rendite als die
Markt erzeugen kann. Niemand glauben wohl eigentlich daran.
Kommentar In einem strengen Verstand sind Finanzmärkte wohl
nicht effektiv. Weil wenn die Marktpreise z.B . alle öffentlich
zugängliche Informationen enthielten, wollten niemand nach neue
Informationen suchen. Effizienz besagt nur dass Wertpapiermärkte sehr
schnell auf neue Information reagiert, und schnell zu einer neuen
Gleichgewicht kommen.
Kommentar Selbst starke Effizienz ist ein schwächerer Begriff
als ein perfekten Markt. Für ein effizienten Markt braucht man z.B.
nicht preisnehmende Akteure, d.h. dass imperfekte Konkurrenz möglich
ist. Friktionen, z.B . Transaktionskosten sind auch mit Effizienz
vereinbar.
Halbstarke Effizienz und Kapitalisierung
Halbstarke Effizienz
besagt wie gesagt dass alle öffentliche Information im Preis
reflektiert ist. D.h. dass bei neue Informationen fällt den Wert diese
Information der Besitzer zu. Dies nennt man die Kapitalisierung des
Wertes. Dies gilt auch wenn die neuen Zahlungsstrom zuerst in der
Zukunft kommt.
Beispiel Wenn z.B . eine Chemiebetrieb verurteilt wurde, über
zehn Jahren die Bewohner der Umgebung jährlich eine große Summe zu
Zahlen, sollte der Wert des Firma unmittelbar mit dem Barwert dieser
Summen fallen. Die Aktien im Firma sollten danach ein normale Rendite
geben. Im Praxis kann man Einspruch einlegen, so dass ein Urteil nicht
notwendigerweise dazu führt, dass das Firma wirklich zahlen muss. Diese
Unsicherheit beeinflusst auch dem Wert der Firma .
Oben haben wir auch angenommen dass der Urteil völlig überraschend
käme. In Praxis fällt der Kurs der Aktien in einem solchen Fall viel
früher als der Urteil fällt, weil die Marktakteure das Urteil teilweise
voraussehen. Normalerweise ist es nur die Änderungen relativ zu den
Erwartungen des Markts, die beim Urteil Bedeutung hat für der Preis der
Firma...
Autor: Autorenkollektiv
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- Institut für Statistik der Ludwig-Maximilians-Universität München
und des Sonderforschungsbereichs 386 (SFB 386)
Datenarchiv des Instituts für Statistik und des SFB 386
Auszug:
Dieses Archiv stellt Datensätze zur Verfügung, die sowohl in der
statistischen Fachliteratur als auch im SFB 386 Verwendung finden. Die
Datensätze sind größtenteils frei verfügbar, die wenigen nicht frei
zugänglichen können eventuell auf Anfrage weitergegeben werden.
Außerdem findet sich eine Link-Sammlung auf weitere
Datensatz-Sammlungen im WWW. Die Such-Funktion erlaubt es Ihnen, das
Datenarchiv nach verwendeten Methoden und Anwendungsgebieten zu
durchsuchen...
... zur Internet-Seite auf: SFB 386
... zur Internet-Seite auf: SFB 386
- Deutschen Bundesbank
Zeitreihen-Datenbank
Auszug:
Hier finden Sie aktuelle statistische Daten der Deutschen Bundesbank in
Form von Zeitreihen zur Anzeige und für den Download als CSV-Datei.
Verfügbare Themenbereiche sind:
- Banken
- Zinsen, Renditen
- Wertpapiermärkte
- EWU, Geldmengenaggregate
- Außenwirtschaft
- Devisenkurse, Goldpreise
- Konjunktur
- Weitere Wirtschaftsdaten
... zur Internet-Seite der Deutschen Bundesbank
- webverzeichnis-webkatalog
Kategorie: Bildung & Wissenschaft
In der Kategorie Bildung & Wissenschaft
finden Sie ebenfalls eine ausgezeichnete Sammlung relevanter Internet-Seiten - unter anderem auf den Gebieten: Bibliotheken, Forschung, Studium, Universitäten.
... zur Internet-Seite webverzeichnis-webkatalog
- Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Visualisierung der Volatilität bei der Interpolation von Zeitreihen
Auszug:
Häufig werden in grafischen Darstellungen Werte einer Zeitreihe linear
interpoliert, um einen groben Eindruck ihres Verlaufs zu geben. Das
Ergebnis ist ein Streckenzug, in dem einzelne Geradenstücke
aneinandergehängt sind, wobei die Ausgangsdaten des Streckenzugs die
Knickpunkte bilden. Allerdings wird durch eine solche lineare
Interpolation der visuelle Eindruck einer Zeitreihe mit großer
Volatilität, wie etwa eines Börsenkurses, nur sehr unzureichend
wiedergegeben, da auch zwischen den verfügbaren Kurswerten starke
Schwankungen vorliegen.
Es wäre daher ein Verfahren wünschenswert, das statt Geradenstücken
Kurvenabschnitte verwendet, die rau wirken. Dabei sollte der Grad der
Rauheit parametrisierbar sein, so daß sowohl der Eindruck einer sehr
starken Volatilität als auch einer schwachen erzeugbar ist.
In diesem Beitrag wird dafür Barnsleys selbstaffine (oder "fraktale")
Interpolation vorgeschlagen, die Ergebnis eines Iterationsprozesses
ist: Gestartet wird mit dem Streckenzug der linearen Interpolation. Bei
einem Iterationsschritt wird dann jeder Kurvenabschnitt durch ein affin
gestauchtes Bild der gesamten Kurve des vorigen Schritts ersetzt. Die
Iteration bricht ab, wenn sich in der Auflösung des Bildschirms nichts
mehr ändert. Der Grad der vertikalen Stauchung ist dabei in Grenzen
frei wählbar und liefert den gewünschten Volatilitätsparameter. Ist
dieser im Extremfall gleich null, so wird der Streckenzug vertikal
exakt auf ein Geradenstück gestaucht, womit die selbstaffine
Interpolation mit der linearen Interpolation übereinstimmt. Größere
Werte des Parameters liefern eine rau wirkende Interpolation und
visualisieren damit einen bestimmten Grad von Volatilität....
Autor: Norman Fickel
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- Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere der Finanzwirtschaft und Kapitalmarkttheorie
Die Aktienhaussen der 80er und 90er Jahre: waren es spekulative Blasen?
Auszug:
Die vorliegende Arbeit untersucht auf der theoretischen Basis eines
Barwertmodells und eines spekulativen Blasenprozesses die Existenz
spekulativer Komponenten in britischen, deutschen und US-amerikanischen
Aktienkursen. Die methodische Grundlage ist ein neues, nichtliniares
Zeitreihenverfahren, das asymetrische Abweichungen vom langfristigen
Gleichgewicht modellieren kann und sich damit zur empirischen Analyse
periodisch platzender Blasen einsetzen lässt. Die vorliegenden
Resultate sind dahingehend interpretierbar, dass Aktienkurse
langfristig ihrem Fundamentalfaktor folgen. Die Evidenz zu den
kurzfristigem Anpassungsmechanismen lässt jedoch den Rückschluss auf
die Existenz periodisch platzender spekulativer Blasen in allen drei
untersuchten Aktienmärkten zu. Die Aktienhaussen der achtziger und
neunziger Jahre sind daher eher durch eine spekulative Blase als durch
künftige Fundamentalwertentwicklungen begründbar.
Autor: Martin T. Bohl
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- Universität Hamburg
Assetmanagement II - Chartanalyse
Auszug:
- viele verschiedene Techniken zur Analyse des Datenmaterials (überwiegend Kursverläufe = Charts)
- soll Aussagen zum optimalen Zeitpunkt für Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers geben
- Unterstellt, dass sämtliche entscheidungsrelevanten
Informationen über Vergangenheit und Zukunft bereits in der sichtbaren
Kursentwicklung enthalten sind
- Wiederkehrende, beobachtbare Ereignisse mit jeweils ähnlichen, wahrscheinlichen Zukunftsverläufen
- Erfinder: Charles Dow publizierte seine "Dow Theory" über die
Chartanalyse in einer Reihe von Artikeln im Wall Street Journalab 1884
Autoren: Achim Biesenbach, Sascha Krüger
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- Universität Hamburg
Technische Aktienanalyse - Funktionsweise eines Backpropagation-Netzes
Auszug:
Jede Schicht besteht aus Prozessoren, die ihrerseits mit anderen Prozessoren verbunden sind.
- Eingabe-Schicht (Input Layer)
- Zwischen-Schicht (Hidden Layer)
- Ausgabe-Schicht (Output Layer)
Die Verbindungslinien zwischen den Prozessoren sind gewichtet, d.h. daß
die Werte, die die Prozessoren an ihre Nachfolger weitergeben, mit
einem der Verbindungslinie zugeordneten Faktor multipliziert werden.
Somit werden Werte excitatorisch oder inhibitorisch weitergegeben.
Die Prozessoren haben die Funktion, eine vom Benutzer definierte Anzahl
von Eingangswerten zu summieren und einen Vergleich mit dem Schwellwert
des Prozessors durchzuführen.
Wenn der Schwellwert des Prozessors überschritten wird, gibt der
Prozessor seinerseits einen Wert an die ihm nachfolgenden Prozessoren
ab.
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- Universität Saarland
Technische Aktienanalyse
Auszug:
Mit Hilfe von Fundamentalanalyse versucht man, den inneren Wert einer
Aktie zu bestimmen. Der "innere Wert" ist ein Wert, der Aktie von einem
bewertenden Subjekt beigelegt wird; er den "inneren Wert" ist somit zu
unterscheiden vom Börsenkurs der Aktie. Liegt der innere Wert unter dem
Börsenkurs, so sollte man die Aktie nicht kaufen bzw. man sollte sie
verkaufen, wenn man Aktienbesitzer ist. Liegt der innere Wert über dem
Börsenkurs, so sollte man die Aktie kaufen oder behalten, wenn man
schon Aktienbesitzer ist.
Zur Ermittlung des inneren Wertes bedient man sich der
Ertragswertmethode oder der Substanzwertmethode oder einer Kombination
beider Methoden. Bei der Ertragswertmethode geht man von der laufenden
Dividende aus, schätzt die zukünftigen Dividenden und den
Liquidationserlös und zinst diese Größen ab. Die Summe dieser
abgezinsten Größen ist der Dividendenertragswert der Aktie. Da man sich
häufig keine Vorstellung davon machen kann, ob und wann die
Gesellschaft liquidiert wird, lässt man den abgezinsten
Liquidationserlös häufig weg. Dies ist deshalb vertretbar, weil man in
vielen Fällen mit einer Liquidation des Unternehmens erst in sehr
entfernter Zukunft rechnen wird und weil die Abzinsungsfaktoren in
diesen Fällen sehr niedrig sind....
...Für den Anleger ist es häufig unmöglich, eine Schätzung des inneren
Wertes einer Aktie auf mehr als die laufenden Gewinne und Dividenden zu
stützen. Dies würde Einblicke in das Unternehmen erfordern, die
aufgrund der veröffentlichten Daten, also etwa der Bilanzen, auch bei
größter Sorgfalt und bei größtem Geschick in Fragen der Bilanzanalyse,
für einen Außenstehenden unmöglich sind. Darüber hinaus werden in
Deutschland zirka 1000 Aktien gehandelt...Hinzu kommt, dass
Bestimmungen des inneren Wertes einer Aktie, die über Dritte bezogen
werden, in sehr vielen Fällen schon hoffnungslos veraltet sind, wenn
sie den Aktionär erreichen. Unterstellen wir etwa, dass vom Ende eines
Geschäftsjahres an nur drei Monate vergehen, bis die Bilanz des
Unternehmens veröffentlicht ist und dass der Analytiker einen weiteren
Monat zur Erstellung, zum Druck und Versand seiner Analyse braucht, so
sind fundamentale Analysen, sofern sie sich auf Daten stützen, die von
den Unternehmen veröffentlicht werden, in der Regel einige Monate
alt...
All diese Umstände lassen die Fundamentalanalyse zu einem für den
Anleger nur unter Schwierigkeiten handhabbaren Instrument werden.
Deshalb kommt der Technischen Analyse eine erhebliche Bedeutung zu. Der
Techniker stützt sich bei seinen Prognosen ausschließlich auf das
Verhalten der Kurskurve. Aus der Gestalt der Kurskurve versucht er, die
weitere Entwicklung des Aktienkurses vorherzusagen. Er geht davon aus,
dass sich die für die fundamentale Bewertung der Aktie maßgeblichen
Informationen nur langsam ausbreiten und dass schon die ersten
Anzeichen einer veränderten fundamentalen Einschätzung in der Bewegung
der Kurskurve sichtbar werden. ... "Professionelle Investitionen können
mit einem Zeitungswettbewerb verglichen werden, bei dem die Teilnehmer
aus 100 Fotografien von Frauen die sechs hübschesten aussuchen sollen.
Der Preis wird dem Teilnehmer zugesprochen, dessen Wahl der
Durchschnittsmeinung aller Teilnehmer am nächsten liegt. Damit hat
jeder Teilnehmer am Wettbewerb nicht die Gesichter auszusuchen, die ihm
selbst als die hübschesten erscheinen, sondern er muss jene aussuchen,
von denen er am ehesten glaubt, dass sie den Gefallen der anderen
Wettbewerber finden. Alle Wettbewerber aber betrachten die Geschichte
von diesem Standpunkt aus. Es ist also kein Fall, in dem die Gesichter
ausgesucht werden müssen, die einem selbst am besten gefallen. Noch ist
es ein Fall, in dem die Gesichter ausgesucht werden müssen, von denen
die Durchschnittsmeinung wirklich meint, dass es die hübschesten wären.
Wir haben den dritten Grad erreicht, bei dem wir unsere Intelligenz
darauf verwenden, herauszufinden, was die Durchschnittsmeinung
erwartet, was die Durchschnittsmeinung ist. Und es gibt manchen, glaube
ich, der den vierten, fünften oder einen höheren Grad praktiziert."...
Autor: Prof. Dr. J. Welcker und Jörg Audörsch
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- Universität Essen
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Die Qualität von Aktienempfehlungen in Publikumszeitschriften
Auszug:
Die vorliegende Untersuchung möchte nun der Frage nachgehen, ob die
Informationen, die dem Kleinanleger aus den Medien zufließen, für
diesen wirklich vorteilhaft sind. Von besonderem Interesse ist dabei
natürlich die Frage, ob ein Befolgen der ausgesprochenen Empfehlungen
mittelfristig gewinnversprechend ist. Allerdings wurde dafür wegen der
leichteren Verfügbarkeit einzig auf Zeitschriften zurückgegriffen. Auf
eine entsprechende Auswertung von Fernsehsendungen musste wegen des
großen Aufwands verzichtet werden.
Kapitel 2 der vorliegenden Arbeit wird sich mit der
Untersuchungsmethodik beschäftigen. Hier werden vor allem die
ausgewerteten Zeitschriften sowie die erfassten Merkmale kurz
erläutert. In Kapitel 3 werden wir einen Vergleich der einzelnen
Zeitschriften bezüglich ihres Informationsgehalts und der Quelle der
dort vorgenommenen Analyse vornehmen. Kapitel 4 beschäftigt sich dann
mit der Qualität der gemachten Prognosen. In Kapitel 5 werden die
Ergebnisse des Kapitels 4 mit einer Simulation verglichen um einen
Maßstab zur Bewertung der Empfehlungen zu erhalten.
Die Untersuchung wurde ergänzt durch ein Kapitel über die sogenannten
"Technischen Analysen". Uns erschien diese Ergänzung sinnvoll, weil
diese Form der Analyse für viele Kleinanleger eine ähnliche Funktion
hat wie die bereits beschriebenen Informationen aus den verschiedenen
Medien. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass der Anleger die
hier verwendete Prognose selber vornehmen kann. Ausgehend von dem
Grundgedanken, dass alle Informationen des aktuellen Aktienkurses
bereits in der bisherigen Entwicklung enthalten sind, wird versucht mit
Hilfe typischer Kursverläufe ("Formationen") eine Prognose der weiteren
Entwicklung zu erstellen. Wir werden in Kapitel 6 einige Anmerkungen
dazu machen.
Autoren: Andreas Kladroba, Peter von der Lippe
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- Universität Karlsruhe (TH)
Institut für Statistik und Mathematische Wirtschaftstheorie
Vorlesung im Fach Statistik
Auszug:
Kenntnis von der Zukunft zu haben war seit jeher der Wunschtraum der
Menschen, wenngleich die Vorstellung, alles schon im vorhinein zu
kennen, eher beängstigend ist. Dennoch werden vielfältige Anstrengungen
unternommen, um einen "Blick in die Zukunft" zu werfen. HellseherInnen
werden befragt, die Karten legen, in die Glaskugel blicken oder im
Kaffeesatz lesen, Astrologen versuchen aus der Konstellation von
Planeten und Fixsternen Auswirkungen für die Zukunft zu ermitteln, etc.
Dies wird im folgenden natürlich nicht unter Prognose verstanden.
Vielmehr geht es darum, anhand von Beobachtungen in der Vergangenheit,
Aussagen über die
Entwicklung einer oder mehrerer Größen in der Zukunft zu machen.
Für
diese Art der Vorhersage, die sich damit wesentlich von der reinen
Spekulation unterscheidet, wird häufig der Vergleich mit einem
Autofahrer herangezogen, der mit zugeklebter Frontscheibe fährt und
sein Fahrzeug nur mit Hilfe der Beobachtung durch die Rückspiegel
steuert. Durch dieses Bild wird deutlich, dass eine gute Prognose immer
dann möglich sein dürfte, wenn keine überraschenden Effekte auftreten.
Solange wir allein auf einer Autobahn mit mäßigem Tempo fahren, dürfte
es möglich sein, nur mit der Sicht in den Rückspiegel zu steuern. Auf
einer schmalen und kurvenreichen Gebirgsstraße wird ein
"Prognosefehler" fast unvermeidlich sein und fatale Folgen haben.
Ebenso wird es auch bei der Prognose ökonomischer Größen sein. Größen,
die sich im Laufe der Zeit langsam und gleichmäßig verändern, sind
vermutlich genauer zu prognostizieren als Größen, die stark und vor
allem unregelmäßig schwanken (Volatilität).
Autor: Prof.Dr. Svetlozar
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- Universität Karlsruhe
AIFB (Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren)
Einsatz intelligenter Softwareagenten in der Finanzwirtschaft
Auszug:
Aus der Forschung zur künstlichen Intelligenz und zu Robotern ergab
sich in den 70er Jahren die Idee, daß intelligente Software bestimmte
Aufgaben für den Anwender übernehmen kann. Diese Entwicklung führte zur
Agententechnologie, die in verschiedene Wirtschaftszweige Einzug
erhielt. Als intelligenter Softwareagent kann hierbei eine
Softwareentität charakterisiert werden, welche für einen Benutzer
bestimmte Aufgaben erledigen kann und welche einen gewissen Grad an
Intelligenz besitzt, der ihr gestattet, ihre Aufgaben in Teilen autonom
durchzuführen und dazu mit ihrer Umwelt auf sinnvolle Art und Weise zu
interagieren.
Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz
intelligenter Softwareagenten im Bereich der Finanzwirtschaft,
insbesondere im Bereich des Portfoliomanagements an Kapitalmärkten.
Ziel der Arbeit soll sein, zum einen die "intelligenten Systeme" auf
ihre Agenteneigenschaften hin zu analysieren, zum anderen darzulegen,
inwiefern sich Agenten oder andere intelligente Systeme aus Sicht der
Portfoliomanager zur Aktienanalyse eignen und in Optimierungsstrategien
integrieren lassen....
Autor: Ulrich Zacko
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- Universität Regensburg
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Zum Thema Aktienprognose:
"Einführung in die Informatik und Wirtschaftsinformatik"
Auszug:
Fuzzy-Systeme sind in vielen Fällen dort zu finden, wo keine genauen,
mathematischen Beschreibungen eines Problems möglich sind oder nicht
genug Wissen für die Lösung des Problems vorhanden ist. Bereiche in
denen Konzepte der Fuzzy-Logik angewandt werden sind z.B.
Waschmaschinen Technik, bei der je nach Verschmutzung der Wäsche und
Beladung der Maschine die Menge des Waschpulvers reguliert wird, sowie
U-Bahn Steuerung, Spracherkennungssysteme, Muster- und
Gesichtserkennung, Zukunftsprognosen über die Auslastung von Routern,
Gateways und Mobilfunkstationen, Fahrassistenzsysteme,
Automatikgetriebe, Anästhesie Alarmsysteme, Anti-Blockier-Systeme,
Aktienprognose, Brandmelder sowie Heizungssteuerungen uvm. Auch die
intelligente Schadensprüfung von Versicherungen arbeitet oftmals mit
Fuzzy-Logik. Erwähnenswert ist auch die optische Qualitätssicherung....
Autor: Dr. Norbert S. Meckl
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- DG PANAGORA
Joint Venture der DG Bank und der PanAngora Asset Management u. d. Universität Hamburg
Aktives Portfoliomanagement: Auf der Suche nach dem Alpha - Multifaktormodell zur Aktienprognose (europäisches Universum)
Auszug:
Erstes internationales Joint-Venture im Spezialfondsgeschäft
Fokussierung auf strukturierte Investmentansätze
Internationale Expertise im Global Asset Management
Weltweit integriertes Produktangebot
Autor:Dr. Andreas Sauer
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- HTW Dresden
Dokumentation zum Beleg Neuronale Netze, Fuzzysysteme und Genetische Algorithmen
Auszug:
Der Beleg vereint an einer speziellen Aufgabe, der Zeitreihenanalyse,
drei Gebiete des Soft-Computing: Wissensbasierte Fuzzysysteme,
Neuronale Netze und Genetische Algorithmen.
Ausgangspunkt ist ein Neuronales Netz, welches für das Erlernen von
Zusammenhängen einer beliebigen Zeitreihe verantwortlich ist. Das
Fuzzysystem und der Einsatz von Genetischen Algorithmen sollen das
Gesamtsystem erweitern, um das Lernverhalten des Netzes positiv zu
beeinflussen.
Als spezielle, praktische Anwendung der Zeitreihenanalyse stand
insbesondere die Aktienprognose im Vordergrund. Der Beleg folgt dabei,
soweit möglich dem Black-Box-Ansatz, d. h. dem Verstecken der vielen
Einstellmöglichkeiten eines Neuronalen Netzes, um weniger erfahrenen
Benutzern den Einstieg zu erleichtern und die Möglichkeiten der anderen
Komponenten aufzuzeigen. Dies gelingt im Hinblick auf die Parameter des
Fuzzysystem und der Genetischen Algorithmen ähnlich erfolgreich,
trotzdem haben wir uns entschlossen bei diesen Komponenten grundlegende
Parameter dem Einfluss des Nutzers nicht zu entziehen. Auf die
theoretischen Grundlagen hinter den drei Gebieten wird nur
oberflächlich zum Zusammenhang mit der Bedienung bzw. Realisierung der
Anwendung eingegangen. Bei größerem Interesse dafür sollte auf das
große Angebot an Fachliteratur zurückgegriffen werden....
Autoren: Sebastian Kluge und Thomas Förster
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- Passend zum Thema Aktienprognose mit einem neuronalen Netz
das Internet-Forum auf: www.elitetrading.de
Auszug:
Prognosen mit Neuronalen Netzen - Möglichkeiten und Grenzen...
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- TU Clausthal, Sektion Mathematik
Neuronale Netze - Grundbegriffe neuronaler Netze
Auszug:
In vielen Fällen ist die Verwendung von deterministischen mathematischen Modellen zur Vorhersage von Zeitreihen nicht praktikabel. Der weitere Verlauf einer Zeitreihe hängt oft von zu vielen Faktoren ab oder läßt sich aufgrund von externen Bedingungen nicht mit den bisherigen Methoden vorhersagen.
In solchen Fällen sind Methoden gefragt, die weniger deterministisch arbeiten, dafür aber eine höhere Tolleranz in Bezug auf Schwankungen in den Eingangsdaten aufweisen. Ein Beispiel für ein solches System ist das menschliche Gehirn. Die Fähigkeit zu Lernen ermöglicht es ihm, sich an verschiedenste Aufgabenstellungen anzupassen, für die nicht unbedingt exakte Lösungsmethoden existieren müssen. Das Gehirn stellt daher das ideale Vorbild für solche nicht deterministischen Verfahren dar.
In den folgenden Kapiteln wird beschrieben, wie die Prozesse, die im Gehirn ablaufen, mit Hilfe von Computern durch sogenannte neuronale Netze nachgebildet werden können. Um dies zu verstehen, ist es zunächst wichtig, die grundlegenden Abläufe, die im Gehirn zur Entscheidungsfindung bei einem gegebenen Problem führen, zu verstehen.
Autor:Alexander Herzog
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- WestfälischeWilhelms-Universität Münster
Künstliche Neuronale Netze zur Prognose von Zeitreihen (Diplomarbeit)
Auszug:
Zeitabhängige Größen sind überall anzutreffen. Sowohl die Frequenz unseres Herzschlags als auch Aktienkurse sind Beispiele für Größen, die sich mit dem Zeitablauf ändern. Durch die Beobachtung derartiger Variablen werden Zeitreihen gebildet, die den vielfältigsten Bereichen entstammen können.
Bei einigen dieser Beobachtungen ist die zukünftige Entwicklung der jeweiligen Zeitreihen von besonderem Interesse. Wäre diese bekannt, könnten daraus in vielen Fällen Vorteile für den Einzelnen, wie beispielsweise monetäre Gewinne an der Börse, oder sogar für eine große Gruppe von Menschen,
wie etwa bei Sturmwarnungen, abgeleitet werden. Auch bei Unternehmen liegt es auf der Hand, dass diese beispielsweise von Informationen über die zukünftige Entwicklung des Produkt-Absatzes direkt profitieren. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen schon seit Urzeiten versuchen,
auf die verschiedensten Arten den weiteren Verlauf solcher Größen vorherzusehen. Eine sichere Prognose über die Zukunft ist zwar in der Regel nicht möglich, jedoch können durch die Anwendung unterschiedlichster Methoden die Entwicklungen zumindest einigermaßen genau vorausgesagt werden.
Bei mathematischen Prognosen werden hierfür die bekannten Werte einer Zeitreihe genutzt, um aus den darin liegenden Informationen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung der Reihe zuziehen. Dieser Ansatz liegt auch den Künstlichen Neuronalen Netzen(KNN) zugrunde, die seit 1964 ebenfalls für die Prognose von
Zeitreihen eingesetzt werden. Insbesondere seit 1986 das Backpropagation-Verfahren als allgemeiner Lernalgorithmus für Neuronale Netze eine größere Verbreitung erlangte, wurden diese auch als ernstzunehmende Konkurrenten der traditionellen statistischen Verfahren wahrgenommen.
Im Laufe der Zeit wurden immer mehr auf KNN basierende Prognoseverfahren entwickelt und stetig weiter verfeinert. Es existiert jedoch bis heute keine Methode, die den anderen Methoden in jeder Situation überlegenwäre. Auch ein allgemeingültiges Vorgehen,nachdem auss peziellen Situationen
Handlungsanweisungen für die Modellierung eines optimalen Prognose-Modells abgeleitet werden könnten, konnte sich bis heute nicht durchsetzen.
Statt dessen werden die einzelnen Methoden oft nahezu willkürlich ausgewählt und die Parameter der jeweiligen Methoden in der Regel jedes Mal neu
durch einen mehr oder weniger aufwändigen "Trial and Error"-Prozess bestimmt....
Autor: DominikEisenbach
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- Universität Siegen
Modellierung von Kursverläufen (Diplomarbeit)
Auszug:
Die Voraussage von Aktienkursen und Indizes ist schon seit langer Zeit ein Schwerpunktthema bei Banken, Versicherungen und anderen Institutionen. Durch die Modellierung der zurückliegenden Verläufe mit estimations theoretischen Mitteln erhofft man sich auch für den zukünftigen Verlauf eine Aussage machen zu können.
Durch Zeitreihenanalyse sollen Kursverlauf oder andere zum Kurs gehörige Größen so exakt wie möglich beschrieben werden. Unter einer Zeitreihe versteht man eine Folge von Beobachtungswerten, Messwerten, die nach der Zeit geordnet sin